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MAXImal genial! Marterer triumphiert zum 7. Mal

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15.11.2020|13:40 Uhr|von Adrian Rehling
MAXImal genial! Marterer triumphiert zum 7. Mal

Was für ein Saisonabschluss für Maximilian Marterer! Der DTB-Profi holt sich die Trophäe beim gut besetzten Challenger-Event in Bratislava.

Bis zum Endspiel gegen den Tschechen Tomas Machac, der dank des Finaleinzugs am Montag zum ersten Mal unter die Top 200 klettern wird, musste Marterer nicht ein einziges Mal seinen Aufschlag abgeben. Und auch nur drei Breakbälle abwehren. Gegen Machac setzte es zwar ein spätes Break, das konnte den Deutschen allerdings nicht vom Titelkurs abbringen. Am Ende hieß es 6:7, 6:2, 7:5 für Marterer.

Starke Wende nach Satzrückstand

Der erste Durchgang war eine lange Zeit komplett ausgeglichene Angelegenheit. Bis zum 5:4 für Marterer musste kein Spieler beim eigenen Aufschlag über Einstand gehen, geschweige denn einen Breakball abwehren. Dann schien der DTB-Profi im genau richtigen Moment zuschlagen zu können, erarbeitete sich insgesamt fünf Break- und Satzbälle - konnte aber keinen einzigen davon verwerten. Es ging in den Tiebreak, den der Tscheche letztlich deutlich mit 7:3 für sich entschied. 

Marterer zeigte sich davon allerdings nur wenig beeindruckt, ganz im Gegenteil: Er schlug direkt mit einem Doppelbreak zu Beginn des zweiten Satzes zurück. Zudem ließ er vier weitere, souveräne Aufschlagspiele zum lockeren Satzausgleich folgen. 

Auch im dritten Durchgang lange Zeit selbiges Bild: Der Deutsche war in dieser Woche beim eigenen Service (bis hierhin) einfach nicht zu bezwingen. Kein einziges Break musste Marterer hinnehmen, weshalb der 25-Jährigen nach dem eigenen Break zum 4:3 die Vorentscheidung geschafft zu haben schien. Doch genau in diesem Moment schlug Machac zu, schaffte umgehend den 4:4-Ausgleich. Marterer verdaute den Schock über den ersten Aufschlagverlust des Turniers allerdings schnell und schlug mit seinem zweiten Break im dritten Satz entscheidend zum 6:5 zu. 

Die Challenger-Titel von Marterer im Überblick

17. September 2016 in Meknes (Marokko): 7:6, 6:3 im Endspiel gegen Uladsimir Ihnazik (Weißrussland)
24. September 2016 in Kenitra (Marokko): 6:2, 6:4 im Endspiel gegen Mohamed Safwat (Ägypten)
16. September 2017 in Banja Luka (Bosnien und Herzegowina): 6:1, 6:2 im Endspiel gegen Carlos Taberner (Spanien)
8. Oktober 2017 in Monterrey (Mexiko): 7:6, 7:6 im Endspiel gegen Bradley Klahn (USA)
5. November 2017 in Eckental (Deutschland): 7:6, 3:6, 6:3 im Endspiel gegen Jerzy Janowicz (Polen)
18. Februar 2018 in Cherbourg-Octeville (Frankreich): 6:4, 7:5 im Endspiel gegen Constant Lestienne (Frankreich)
15. November 2020 in Bratislava (Slowakei): 6:7, 6:1, 7:5 im Endspiel gegen Tomas Machac (Tschechien)

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(Bild (c) imago images / Eibner Europa)

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Adrian Rehling
am 15.11.2020 gepostet von:
Adrian Rehling
Redakteur
Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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