Jetzt die App myTennis runterladen!

Auch unterwegs immer informiert bleiben & die Welt des Tennis entdecken.

Billboard : 4475835
Pro

Alte Probleme kehren zurück: "Sascha" legt Finals-Fehlstart hin

Leaderboard : 4475810
Top : 4475800
16.11.2020|22:40 Uhr|von Maximilian Bohne
Alte Probleme kehren zurück: "Sascha" legt Finals-Fehlstart hin

Das war nicht der Auftakt, den sich Alexander Zverev vorgestellt hatte. Mit einer höchstens mäßigen Leistung unterlag der Deutsche in seinem ersten Gruppenspiel bei den ATP Finals Daniil Medvedev mit 3:6, 4:6.

Fahriges Match folgt auf gutes Paris-Finale
 
Es war die Wiederauflage des Endspiels von Paris vor gerade einmal acht Tagen. In drei Sätzen hatte sich der fabelhaft aufgelegte Russe in einem hochklassigen Match knapp durchgesetzt und seinen ersten Titel der Saison gewonnen. In London sollte die Partie aber ganz anders verlaufen. Beide Spieler kamen trotz ihrer für gewöhnlich starken Aufschläge beim eigenen Service zunächst schlecht zurecht. Mit einem Doppelfehler schenkte Medvedev Zverev gleich im ersten Spiel das Break.
 
Doch auch bei Zverev gaben sich massive 230-km/h-Hammer und altbekannte Aufschlagprobleme die Klinke in die Hand. Mit gleich drei Doppelfehlern in Serie begünstigte der Hamburger das sofortige Rebreak. Auch in der Folge brachte das Service keinem der beiden echte Vorteile. Es entstanden viele lange und kräftezehrende Ballwechsel, ohne dass einer der Akteure sich einen entscheidenden Vorsprung erspielen konnte. Schließlich war es Zverev, der mit zwei weiteren Doppelfehlern das Break zum 4:2 nach bereits 41 gespielten Minuten abgeben musste. Wenig später brachte Medvedev den Satz mit 6:3 über die Ziellinie.

Medvedev behält die Nerven – Zverev unter Zugzwang
 
Auch im zweiten Durchgang dominierten viele Unsicherheiten die Ballwechsel, auch wenn jetzt der gebürtige Moskauer zunehmend überlegen wirkte. Auch Zverev blieb beim Return in Reichweite, konnte das Break aber nicht schaffen und musste nach einem leichten Vorhandfehler selber das Break zum 4:3 hinnehmen. Beim Ausservieren gab sich Medvedev kurz darauf keine Blöße und verwandelte zum 6:3, 6:4.
 
Damit hält der Weltranglistenvierte alle Karten zum Weiterkommen in der Hand. Novak Djokovic hatte bereits am Nachmittag das erste Spiel der Gruppe Tokio gegen Diego Schwartzman gewonnen und gilt als Favorit auf den Gruppensieg, während dem Argentinier höchstens Außenseiterchancen zugerechnet werden. Für „Sascha“ wird in den verbleibenden Partien nun eine große Leistungssteigerung notwendig sein.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Tennis-Point (@tennis_point_official)

(Bild © imago images / PanoramiC)

WAS IST DEINE MEINUNG?
Lustig

LUSTIG

0

Liebe

LIEBE

0

Oh man...

OH MAN...

0

Wow

WOW

0

Traurig

TRAURIG

0

Wütend

WüTEND

0

Maximilian Bohne
am 16.11.2020 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

» Zu den Beiträgen von Maximilian Bohne