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Das bewegte Jahr des Alexander Zverev

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25.11.2020|10:00 Uhr|von Björn Walter
Das bewegte Jahr des Alexander Zverev

Es war ein turbulentes Jahr für Alexander Zverev. Ein Jahr mit sportlichen Höhenflügen und unsanften Landungen abseits des Platzes. Insgesamt kann der derzeit erfolgreichste deutsche Tennisspieler eine positive Bilanz ziehen. Dank eines Grand-Slam-Halbfinals, eines Grand-Slam-Endspiels und zwei Titeln auf der ATP-Tour geht die Saison 2020 als Erfolgskapitel in die immer noch junge Karriere des 23-jährigen Wahl-Monegassen ein – vor allem auf Major-Ebene.

So sieht es auch Zverev selbst. „Aus meinem Jahr kann man eigentlich einen Film machen, es war sehr interessant“, resümierte der Weltranglistensiebte, nachdem er bei den ATP Finals in London bereits in der Gruppenphase die Segel streichen musste.

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Zverev schafft den Durchbruch bei den Grand Slams

Besser lief es bei den Majors, auf den größten aller Tennis-Bühnen. Nach jahrelangen Anlaufschwierigkeiten fehlten Zverev in Melbourne und New York nur Nuancen, um sich zum Grand-Slam-Champion aufzuschwingen. In beiden Fällen gab Dominic Thiem den Spielverderber. Nach einem packenden Viersatzerfolg bei den Australian Open fing er „Sascha“ im Finale der US Open erst kurz vor dem Ziel ab. Der Deutsche hatte in Flushing Meadows bereits mit 2:0-Sätzen geführt, ehe Kumpel Thiem seine sensationelle Aufholjagd im Tiebreak des fünften Durchgangs mit dem Titel krönte.

Ein schmerzhafter Ausgang, der Zverev noch immer beschäftigt: „Ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt. Natürlich wollte ich ein paar mehr Matches gewinnen, vor allem die wichtigen und die großen.“

Erfolgreichster Spieler seiner Generation

Gewonnen hat er die kurzfristig ins Programm genommenen Turniere in Köln. Die daraus resultierenden ATP-Titel 12 und 13 festigten Zverevs Status als erfolgreichsten Spieler seiner Generation. Abgesehen von den mäßigen ATP Finals lief die verkürzte Hallensaison ohnehin nach Wunsch für den gebürtigen Hamburger. Die Endspiel-Teilnahme beim Masters in Paris-Bercy ist sportlich noch höher einzustufen als der Doppelschlag in der Domstadt.

Getrübt wird der Rückblick allerdings von Kontroversen um das DTB-Aushängeschild abseits des Platzes. Neben seinem viel kritisierten Auftritt bei der Adria-Tour inklusive unnötiger Party-Ausschweifungen wurde Zverev auch durch seine Ex-Freundinnen Branda Patea und Olga Sharipova in ein schlechtes Licht gerückt.

Wirren im Privatleben und drei Wünsche

Dass Patea ein Kind von ihm erwartet, räumte Zverev ein. Die öffentlich gemachten Gewaltvorwürfe Sharipovas wies er indes als „falsche Anschuldigungen“ zurück. Spurlos sind diese Schlagzeilen allerdings nicht am ATP-Finals-Champion von 2018 vorübergegangen.

Welche drei Wünsche er für das Jahr 2021 habe, beantwortete Zverev so: „Drei Grand-Slam-Siege. Dass mein Kind gesund auf die Welt kommt.“ Und natürlich wolle auch er, dass die Coronavirus-Krise ende.

Eines ist jetzt schon sicher: Auch das kommende Jahr wird viele spannende Momente für Alexander Zverev bereithalten.

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(Bild © imago images / Xinhua)

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Björn Walter
am 25.11.2020 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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