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Krawietz/Mies schreiben auch 2020 eine unglaubliche Story

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26.11.2020|10:00 Uhr|von Adrian Rehling
Krawietz/Mies schreiben auch 2020 eine unglaubliche Story

Noch vor zwei Jahren kannten sie vor allem die absoluten Cracks. Mittlerweile sind sie die Gejagten der Doppel-Szene. Und nehmen sich dieser Rolle mit Bravour an. Kevin Krawietz und Andreas Mies begeisterten auch in dieser Saison. Das Highlight gelang erneut in der Start der Liebe.

Der Start ins Jahr musste allerdings eher als Kaltstart bezeichnet werden. Ein Sieg, zwei Niederlagen beim ATP Cup. Ein frühes Aus in Adelaide, Erstunden-K.o. bei den Australian Open in Melbourne. So hatten es sich die deutschen Doppel-Helden ganz und gar nicht vorgestellt. 

Im Februar gelangen dann in Marseille zum ersten Mal Back-to-back-Siege, bis ins Halbfinale fighteten sich "KraMies" vor. Es folgte ein souveräner Auftritt im Davis Cup gegen Weißrussland, der weiteres Selbstvertrauen bringen sollte. Doch statt nun so richtig durchzustarten, war erst einmal Warten angesagt. Langes Warten, aufgrund der Corona-Pandemie.

Vom Supermarkt-Helfer zum Grand-Slam-Champion

Kevin Krawietz nutzte diese Zeit auf überaus interessante Art und Weise. Der Coburger jobbte in einem Supermarkt und sammelte dort wertvolle Erfahrungen fernab des Tenniscourts. Kein Job fürs Leben, aber eine Art Lektion fürs Leben. Krawietz schwärmte von den Supermarkt-Mitarbeitern, die "extrem nett zueinander" gewesen seien. Doch natürlich vermisste er den Tennisplatz - und Partner Mies.

Im August ging es dann endlich wieder gemeinsam auf Reisen. Doch erneut mussten zwei Rückschläge verkraftet werden: Aus bei den US Open in Runde zwei, beim Masters in Rom sogar direkt zum Auftakt. Die Generalprobe für die (verspäteten) French Open ging schief. Die Aufführung selber glich dann allerdings einem einzigen Traum. 

Die Titelverteidiger siegten. Und siegten. Und siegten. Ehe sie - nach nur einem verlorenen Satz - tatsächlich erneut die große Trophäe in die Höhe strecken durften. Krawietz feierte seine "bessere Hälfte": "Es ist mir eine Ehre, mit Andi den Platz zu teilen." Beide lachten sich an und wussten: Wir haben es geschafft!

Im Anschluss ging es in Köln bis ins Endspiel, in Wien bis ins Halbfinale. (Späte) Erfolge, die erneut die Finals-Quali nach sich zogen. Auch in London konnten Krawietz/Mies begeistern, scheiterten allerdings denkbar knapp in der Vorrunde. Ein bitteres Aus, das weitere Motivation für 2021 geben sollte.

Aber jetzt heißt es erst einmal: Viel Spaß im Urlaub, Kevin Krawietz und Andreas Mies!

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(Bild (c) imago images / Xinhua)

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Adrian Rehling
am 26.11.2020 gepostet von:
Adrian Rehling
Redakteur
Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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