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Diese Stars schafften 2020 den großen Durchbruch

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26.11.2020|12:00 Uhr|von Maximilian Bohne
Diese Stars schafften 2020 den großen Durchbruch

Obwohl wir auf die wohl ungewöhnlichste Tennis-Saison seit langer Zeit zurückblicken, sind manche Dinge gleich geblieben. Und so haben wir auch 2020 wieder begeistert den aufstrebenden Talenten zugesehen, die den nächsten großen Schritt geschafft haben. Hier kommen die Durchbrüche der vergangenen Saison!
 
Mit effektiv nur knapp sechs Monaten Tennis büßte die abgelaufene Saison rund die Hälfte ihrer Dauer gegenüber den Vorjahren ein. Doch sowohl vor der langen Pause ab Anfang März, als auch danach spielten sich einige neue Sterne an den weiten Tennis-Himmel. Die Top fünf der Damen und Herren im Überblick.
 
Die Damen: Swiatek und Kenin mischen alle auf
 
Noch weniger Tennis als auf der ATP Tour gab es für Spielerinnen der WTA Tour zu beklagen. Denn nach Ende der French Open Anfang Oktober kam fast nichts mehr – nur noch zwei kleinere Turniere in Ostrava und Linz. Dafür hatte das letzte Major des Jahres es ordentlich in sich und wusste alle Zuschauenden zu überraschen. Eine junge Polin von gerade einmal 19 Jahren fegte wie aus dem Nichts die gesamte Weltelite von den Sandplätzen der französischen Hauptstadt – ohne auch nur ein einziges Mal mehr als vier Spiele in einem Satz abzugeben. Damit schaffte Iga Swiatek nicht nur den Sprung in die Top 20 der Welt – sondern mit ihrem entwaffnenden Angriffstennis auch jenen auf die Liste der Spielerinnen, denen man in den kommenden Jahren den Schritt nach ganz oben zutraut.

Obwohl der Siegeszug Swiateks in Frankreich alles andere überschattete, darf man auch die Finalgegnerin der Polin nicht vergessen. Für Sofia Kenin war es bereits das zweite Grand-Slam-Finale in diesem Jahr, nachdem sie im Januar die Australian Open gewinnen konnte. Völlig zurecht steht die 22-Jährige zum Ende des Jahres auf Rang vier der Weltrangliste. Ebenfalls überraschen konnte Jennifer Brady. Die 25-Jährige ist zwar schon etwas länger dabei, schaffte in diesem Jahr aber endlich den Durchbruch in die erweiterte Weltspitze. Beim hochkarätig besetzten Turnier von Lexington feierte sie ohne Satzverlust ihren ersten WTA-Titel, wenig später zog sie bei den US Open bis ins Halbfinale ein. Weitere Halbfinalteilnahmen in Ostrava und Dubai brachten die Amerikanerin bis auf Platz 24 der Weltrangliste.
 
Das vergangene Jahr schloss sie auf Platz 255 ab – jetzt steht sie auf Rang 47: Nadia Podoroska gelang 2020 ebenfalls der Sprung ins Rampenlicht. Nach einigen Erfolgen auf der ITF-Tour gelangen ihr bei den French Open als Nummer 131 der Welt aus der Quali heraus acht Siege in Serie – bis im Halbfinale gegen Swiatek Endstation war. Noch nicht ganz so weit ist Leylah Fernandez – dafür ist die Kanadierin aber auch gerade erst 18 Jahre alt geworden. Ebenfalls außerhalb der Top 200 in die Saison gestartet, feierte die damals 17-Jährige Siege über Sloane Stephens und Belinda Bencic und zog in Acapulco in ihr erstes WTA-Finale ein.
 
Die Herren: Rublev plötzlich in der Weltspitze
 
Mit 41 Siegen ging Andrey Rublev – gemeinsam mit Novak Djokovic – in der vergangenen Saison häufiger als jeder andere als Sieger vom Platz. Darüber hinaus heimste der 23-Jährige satte fünf Titel ein – darunter die bei den stark besetzten Turnieren von Wien und St. Petersburg. Zur Belohnung ging es im November erstmals (aber sicher nicht letztmals) zu den ATP Finals.

Casper Ruud schaffte nach zwei Top-20-Siegen beim ATP Cup gleich zu Beginn der Saison den Einzug in die Top 50. Dabei sollte es aber lange nicht bleiben. Vor allem auf Sand begeisterte der 21-jährige Norweger. In Buenos Aires gewann er seinen ersten Titel, in Santiago ging es bis ins Finale, dann bei den großen Turnieren von Rom (Aus gegen Djokovic) und Hamburg (Aus gegen Rublev) bis ins Halbfinale. Der Lohn: Einzug in die Top 30 – mit deutlichem Aufwärtstrend. Mit beinahe deckungsgleichem Verlauf wusste Ugo Humbert auf sich aufmerksam zu machen. Der Franzose, jetzt die Nummer 30 der Welt, gewann im Januar das Turnier in Auckland, schaffte es dann in Delray Beach ins Halbfinale und beendete die Saison mit einem Turniersieg in Antwerpen und einem knappen Viertelfinal-Aus beim Heim-Masters in Paris.
 
Der Mann mit der krachenden Vorhand: Jannik Sinner gehört ebenfalls zu den Talenten, die es in diesem Jahr richtig wissen wollten. Von Platz 78 gestartet, erzielte der 18-Jährige Südtiroler im Februar seinen ersten Top-10-Sieg. Nach der Zwangspause ging es mit begeisternden Auftritten weiter: Tsitsipas (in Rom) und Zverev (in Paris) fielen gegen den Publikumsliebling, der bei den French Open bis ins Viertelfinale einzog und ein paar Wochen später in Sofia seinen ersten ATP-Titel gewinnen konnte. Noch etwas weniger Bühnenluft schnupperte Alejandro Davidovich Fokina. Der 21-jährige Spanier siegte und siegte sich nach der Corona-Pause aber stetig nach oben. Achtelfinale bei den US Open und beim Masters in Paris (aus der Quali), Viertel- und Halbfinale in Köln. Der agile Rechtshänder preschte in der Weltrangliste bis auf Rang 52 vor, womit er 2021 bei den meisten Turnieren die Qualifikation vermeiden können wird.  

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(Bild © imago images / Eibner Europa / GEPA Pictures / Montage)

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Maximilian Bohne
am 26.11.2020 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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PROFIS AUS DEM BEITRAG

Jennifer Brady
USA Jennifer Brady WTA #24
Leylah Fernandez
Canada Leylah Fernandez WTA #89
Iga Swiatek
Poland Iga Swiatek WTA #17
Sofia Kenin
USA Sofia Kenin WTA #4
Jannik Sinner
Italy Jannik Sinner ATP #36
Nadia Podoroska
Argentina Nadia Podoroska WTA #47
Andrey Rublev
Russia Andrey Rublev ATP #8
Casper Ruud
Norway Casper Ruud ATP #27
Alejandro Davidovich Fokina
Spain Alejandro Davidovich Fokina ATP #54
Ugo Humbert
France Ugo Humbert ATP #32