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Struff (will) hoch hinaus! Krachseln für den 2021-Knall!

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27.11.2020|15:00 Uhr|von Maximilian Bohne
Struff (will) hoch hinaus! Krachseln für den 2021-Knall!

Der stetige Weg nach oben ist für Jan-Lennard Struff noch lange nicht zu Ende. 2020 stürmte der Warsteiner erstmals in die Top 30 – und in der Offseason auf die Berge in der Heimat.

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Solide Leistungen vor der Pause – starker Sprung nach Wiederaufnahme des Spielbetriebs
 
Auch für „Struffi“ war die abgelaufene Saison keine leichte – und einmal mehr eine, in der sich Höhen und Tiefen die Klinke in die Hand gaben. Die Saison begann vielversprechend: Mit einem Sieg über Felix Auger-Aliassime beim ATP Cup und einer sehr knappen Niederlage gegen Nick Kyrgios zeigte Struff gleich, wo die Reise hingehen sollte. Bei den Australian Open holte den DTB-Profi dann aber einmal mehr das Lospech ein, trotz einer guten Leistung inklusive Satzgewinn war in Runde eins gegen Novak Djokovic Schluss.
 
Kurz vor der Pause zog Struff dann beim renommierten Turnier von Dubai noch ins Viertelfinale ein – knappe Niederlage gegen Stefanos Tsitsipas – und gewann mit der deutschen Mannschaft die Davis-Cup-Qualifikation gegen Weißrussland. Dann der Nackenschlag, der Covid-19-Ausbruch zwang die Tour zum Halt auf unbestimmte Zeit. „Ich weiß nicht, wofür ich eigentlich trainiere“, sagte Struff während der endlos wirkenden Zwangspause. „Sonst habe ich immer ein Ziel vor Augen. Das fällt jetzt alles weg.“
 
Im August konnte es dann aber doch weitergehen und in New York standen gleich das „Cincinnati“-Masters und die US Open an. In Hochform aus der Pause kommend, warf Struff der Reihe nach Alex De Minaur (ATP 26), Denis Shapovalov (ATP 17) und David Goffin (ATP 10) aus dem Turnier, ehe erst im Viertelfinale des Masters – wieder gegen Djokovic – Endstation war. Doch die Belohnung blieb nicht aus – zu Beginn der US Open wurde der Warsteiner erstmals auf Weltranglistenposition 29 gelistet. Auch bei den US Open überzeugte Struff in den Auftaktmatches, bis die Reise zum dritten Mal in fünf Turnieren am Weltranglistenersten endete.  

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Nach der Hartplatzsaison bleiben gute Ergebnisse Mangelware
 
Bei der Umstellung auf die in diesem Jahr nahtlos anknüpfende Sandplatzsaison blieben die gewünschten Erfolge dann aber häufig aus. Erstrundenniederlagen in Rom und Hamburg, Zweitrundenaus bei den French Open gegen Landsmann Daniel Altmaier. Und auch bei den europäischen Hallenturnieren in den folgenden Wochen wollte die gute Form des Spätsommers einfach nicht mehr wiederkehren. Unter dem Strich standen nach den US Open acht Niederlagen aus elf Partien.

 Aber: Trotz der holprigen Endphase wusste „Struffi“ auch 2020 wieder zu begeistern. Der Sprung in die Top 30 ist erstmals geschafft, 2021 soll es nun noch weiter nach oben gehen. Denn: Das erste Finale auf Tour-Level steht für Struff als einzigem Spieler in den aktuellen Top 50 noch aus. Das soll in der kommenden Saison endlich korrigiert werden.
 
Bis es dann im Januar in Australien weitergehen soll, hält sich Struff mit Freundin und Kind in der Heimat fit. Via Instagram teilte der 30-Jährige jüngst Fotos vom Wandern im Siebengebirge. Dazu setzte er den Hashtag #NeverQuit (#NiemalsAufgeben). Darum haben wir uns bei „Struffi“ aber noch nie Sorgen gemacht.

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(Bild © imago images / Claudio Gärtner)

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Maximilian Bohne
am 27.11.2020 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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