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Viel Durchschnitt, aber der eine große Masters-KNALL

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01.12.2020|16:00 Uhr|von Adrian Rehling
Viel Durchschnitt, aber der eine große Masters-KNALL

"Ich wusste, dass ich es drauf habe, aber mir hat die Konstanz gefehlt.(..) ich habe mich in Matches mental oft selbst zerstört." So gesagt von Dominik Koepfer Ende September. Ein Zitat, das passender kaum auf das Jahr 2020 hätte zutreffen können.

Denn nach dem Achtelfinal-Coup bei den US Open 2019 waren die Hoffnungen auf einen größeren Durchbruch groß. In Melbourne bekamen diese Hoffnungen im Januar allerdings einen deftigen Dämpfer. Raus in Runde eins. In "heimischen" Gefilden spielte sich Koepfer dann im Februar bei einem Challenger in Dallas bis ins Halbfinale vor, siegte zudem im Davis Cup im März mit 6:2, 6:0. Dann Corona, Kräfte sammeln, neu durchstarten.

1. Karriere-Sieg gegen einen Top-10-Spieler

Doch auch daraus wurde zuerst nichts. Aus in den Qualis des Cincinnati-Masters und in Kitzbühel, Erstrunden-K.o. bei den US Open. Ein gebrauchtes Jahres für den "Pitbull", dachten die meisten Experten. Doch erneut zog der DTB-Profi ein Ass aus dem Ärmel.

Nach New York war es diesmal Rom. Sandplatz statt Hardcourt - mit demselben Effekt. Wieder ging es von der Qualifikation weit nach vorn. Gegen Alex de Minaur wehrte Koepfer einen Matchball ab, gegen Gael Monfils fiel mitten im Ballwechsel plötzlich der Strom aus. Umstände, von denen sich der Linkshänder nicht aus der Fassung bringen ließ.

Ganz im Gegenteil, denn er warf Monfils raus - und schlug damit zugleich zum ersten Mal in seiner Karriere einen Top-10-Spieler. Danach musste auch der italienische Senkrechtstarter Musetti dran glauben, auf einmal war Koepfer wieder in aller Munde. Selbst gegen Novak Djokovic war er nicht chancenlos und kratzte an der riesigen Sensation, musste aber letztlich nach drei Sätzen gratulieren.

Eine Turnierwoche, die dem Deutschen ein neues Career-High-Ranking bescherte. Trotz der eigentlich recht durchwachsenen ATP-Bilanz von 7:6-Siege in dieser Saison. Koepfer überwintert zum zweiten Mal in seiner Karriere unter den besten 100 Profis der Welt - und will 2021 die Top 50 angreifen.

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(Bild (c) imago images / LaPresse)

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Adrian Rehling
am 01.12.2020 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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