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Titel, Muskel-Anriss, Corona, Pleiten-Serie

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03.12.2020|16:00 Uhr|von Adrian Rehling
Titel, Muskel-Anriss, Corona, Pleiten-Serie

Er ist eine Institution des (deutschen) Tennis. Die Profi-Tour ohne Philipp Kohlschreiber? Eigentlich undenkbar. Seit 2001 ist "Kohli" dabei - ein so verrücktes Jahr wie 2020 wird aber auch der 37-Jährige noch nicht erlebt haben.

Es begann alles so gut für den ehemaligen Weltranglisten-16., denn direkt zum Auftakt der Saison setzte es eine Siegertrophäe. Beim Challenger in Canberra war Kohlschreiber einfach nicht zu stoppen.

Auch bei den Australian Open startete er erfolgreich, in der zweiten Runde sollte es dann gegen Stefanos Tsitsipas gehen. Doch plötzlich ging es auf einmal nicht mehr beim DTB-Profi. Der "Oldie" verriet: "Es ist im ersten Spiel beim Aufschlag passiert. Ich hatte noch nie Probleme mit dem Bauchmuskel. Gestern bin ich dann zur Anlage, habe den Arzt aufgesucht. Da haben wir den Anriss entdeckt. Er hat mir zur Trainingspause geraten, um zu schauen, was möglich ist. Beim Einschlagen habe ich heute dann recht schnell gemerkt, dass es zu schmerzhaft ist." Ein Anriss am Bauchmuskel machte den interessanten Vergleich mit dem Griechen zunichte.

"Kohli" überwintert so niedrig wie seit 2003 nicht mehr

Ende Februar feierte Kohlschreiber beim 500er-Event in Dubai gegen den Ägypter Safwat dann seinen zweiten ATP-Sieg des Jahres - und zugleich auch den letzten. Es folgten die Zweitrunden-Niederlage gegen Novak Djokovic, bei der "Kohli" chancenlos war, sowie die ewig anmutende Corona-Pause. 

Auch Kohlschreiber musste lernen, sich mit der Position zu arrangieren: "Es ist eine schwierige Situation, auf ein nicht klar definiertes Ziel hinzuarbeiten. Vielleicht gibt es in meinem Alter den ein oder anderen der sich sagt: ‚Das tue ich mir nicht mehr an und höre auf.‘ Aber ich will nochmal zurückkommen, auf jeden Fall."

Tat der 37-Jährige dann auch. Allerdings nicht sonderlich erfolgreich. Bei den US Open, in Kitzbühel, Hamburg und auch bei den French Open schied Philipp Kohlschreiber jeweils in Runde eins aus, gewann nur zwei Sätze in den vier Duellen. Und beendet das Jahr so weit hinten wie seit 2003 (!) nicht mehr, als er auf Position 208 überwinterte. Dieses Jahr ist es Rang 97 - unmittelbar vor DTB-Kollege Yannick Hanfmann. 

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(Bild (c) imago images / Beautiful Sports)

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Adrian Rehling
am 03.12.2020 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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