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Die Tennis-Sensation des Jahres: Iga Swiatek

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15.12.2020|12:00 Uhr|von Björn Walter
Die Tennis-Sensation des Jahres: Iga Swiatek

Sie konnte es selbst nicht fassen. Mit ungläubigem Blick und der rechten Hand vor dem Mund musste Iga Swiatek lachen, als es soweit war. Die 19-jährige Polin hatte gerade wie aus dem Nichts die French Open gewonnen.

Der 10. Oktober war gleich in doppelter Hinsicht ein besonderer Tag für den Teeanager aus Warschau. Swiatek feierte in Paris nicht nur ihren ersten Major-Triumph, es war ihr erster Turniersieg auf der WTA-Tour überhaupt.

Premierensiegerin Swiatek auf den Spuren von Kuerten und Ostapenko

Mit Jelena Ostapenko und Gustavo Kuerten hat sie in dieser Hinsicht zwei berühmte Vorbilder. Während der Brasilianer nach seinem Überraschungscoup 1997 zwei weitere Roland-Garros-Trophäen ergatterte, konnte die Lettin nach ihrem Titelgewinn 2017 die hohen Erwartungen noch immer nicht vollumfänglich erfüllen.

Dass Swiatek ein „One Slam Wonder“ bleibt, ist nicht zu erwarten. Als Nummer 54 der Welt gestartet, fegte die komplett in weiß gehüllte Polin wie ein Wirbelwind über ihrere Gegnerinnen hinweg. In keinem ihrer sieben Matches gab sie am Bois de Boulogne mehr als fünf Spiele ab.

Vor allem die 6:1, 6:2-Achtelfinal-Demonstration gegen Ex-Champion Simona Halep bleibt im Gedächtnis haften. Mit ihrer unwiderstehlichen Vorhand und einem ausgereiften Matchplan war Swiatek nicht nur in dieser Begegnung eine Klasse für sich.

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Leistungsexplosion nach solidem Saisonverlauf

Bereits bei den Australian Open im Januar hatte die aktuelle Nummer 17 der Welt angedeutet, was in ihr steckt. Nach Siegen gegen Timea Babos, Carla Suarez Navarro und Donna Vekic musste sich Swiatek im Achtelfinale nur knapp der Estin Anett Kontaveit geschlagen geben. Auch bei den US Open lief es nicht schlecht. Die Drittrundenniederlage gegen die spätere Finalistin Victoria Azarenka war verschmerzbar.

Dass Swiatek nach ihrer Erstrundenniederlage gegen die niederländische Qualifikantin Arantxa Rus in Rom eine Woche später in Roland Garros zur Überspielerin avancierte, kam dann allerdings doch sehr überraschend. Die neue Saison wird erste Aufschlüsse darüber geben, ob der aufgegangene Stern der jungen Polin weiter so hell leuchtet.

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(Bild © imago images / HMB-Media)

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Björn Walter
am 15.12.2020 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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