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Diese Profis fordern: „Wir brauchen das Hawk-Eye endlich auch auf Sand“

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17.12.2020|12:00 Uhr|von Björn Walter
Diese Profis fordern: „Wir brauchen das Hawk-Eye endlich auch auf Sand“

Es ist eine Diskussion, die seit Jahren die Gemüter erhitzt. Sowohl Fans als auch Spielerinnen und Spieler sind sich einig: Das Hawk-Eye auf Sand muss kommen – je eher, desto besser! Zuletzt kochte das Reizthema bei den diesjährigen French Open hoch.

„Wann haben wir endlich das Hawk-Eye auf Sand,“ fragte Denis Shapovalov via Twitter, nachdem ihm eine folgenschwere Fehlentscheidung des Stuhlschiedsrichters in Roland Garros von der Siegerstraße abgebracht hatte. Im Match gegen Roberto Carballes Baena stand der Kanadier im fünften Satz kurz vor dem Matchgewinn, als ein Ball des Außenseiters gut gegeben wurde, obwohl die Fernsehbilder klar das Gegenteil bewiesen.

Shapovalov und Ruud machen sich für Hawk-Eye auf Sand stark

In dieselbe Kerbe schlug Casper Ruud. Der Norweger fühlte sich bei seiner Drittrundenniederlage gegen Dominic Thiem von Schiedsrichter Emmanuel Joseph benachteiligt, weil auch der Franzose einen Ball gut gab, den die Kameras im Aus gesehen hatten. „Es ist seltsam, dass sie hier das Hawk-Eye haben, aber nur für das Fernsehen zur Verfügung stellen. Wir sollten es unbedingt bei allen Sandplatzturnieren einsetzen. Dann würden die Diskussionen endlich aufhören“, forderte Ruud.

ATP und WTA hatten zu Beginn des Jahres bekanntgegeben, dass das Hawk-Eye 2020 testweise bei einigen Sandplatzveranstaltungen zum Einsatz kommt. Dies war unter anderem beim 500er-Event in Rio de Janeiro der Fall, wo das System der Firma Foxtenn genutzt wurde. Im Gegensatz zur herkömmlichen Hawk-Eye-Technologie, die seit 2006 im Profitennis etabliert ist, fußt das System des spanischen Anbieters auf Echtbildern, die den Aufprallpunkt des Balles mit mehreren hochauflösenden Kameras in Superzeitlupe darstellen.

Auch Thiem wünscht sich mehr Fairness durch die neue Technologie

Die Profiverbände sind nun gefordert, die neue Technologie endlich auch für den Ernstfall freizugeben. Es wäre eine Entscheidung im Sinne der Fairness und der Spieler. „Ich unterstützte das Hawk-Eye auf Sand zu 100 Prozent“, betonte der zweifache French-Open-Finalist Dominic Thiem, obwohl er bei seinem Sieg gegen Casper Ruud von einer Fehlentscheidung des Unparteiischen proftiert hatte.

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(Bild © imago images)

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Björn Walter
am 17.12.2020 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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