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Wir verraten Euch, wer 2021 die Grand Slams gewinnt

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04.01.2021|11:45 Uhr|von Dennis Ebbecke
Wir verraten Euch, wer 2021 die Grand Slams gewinnt

Wir werfen einen Blick in die Glaskugel und analysieren, welcher Spielerinnen und Spieler 2021 die Grand-Slam-Turniere gewinnen könnten. Nach Adrian Rehling (hierhier), Maximilian Bohne (hierhier), Christian Schwell (hierhier) und Henrike Maas (hierhier) nimmt unsere Redaktions-Tipprunde nun mit meinen Prognosen ihre Fortsetzung. Für mich haben die folgenden Stars das Zeug zum Champion!

Australian Open

Eine der größten griechischen Städte, gemessen an der Einwohnerzahl, ist Melbourne - obwohl diese Metropole bekanntlich nicht auf dem europäischen, sondern dem australischen Kontinent liegt. Rund 700.000 Griechen haben sich in "Down Under" niedergelassen, ein Großteil davon lebt in der Stadt, in dem das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres stattfindet. Diesen "Heimvorteil" könnte Stefanos Tsitsipas 2021 für sich nutzen.

Der 22-Jährige hat mit seinem Erfolg bei den ATP Finals 2019 bereits bewiesen, dass er große Turniere gewinnen kann - in demselben Jahr drang er in Melbourne bis ins Halbfinale vor. Sollten die Veranstalter zumindest eine begrenzte Zahl an Zuschauern zulassen, könnte Tsitsipas davon profitieren. Nach zwei Djokovic-Titeln in Folge (acht insgesamt) in Australien ist es an der Zeit für eine kleine Wachablösung. Dass in Melbourne im Vorfeld des Grand Slams diverse Vorbereitungsturniere (einschließlich des ATP Cups) stattfinden, ist mit Blick auf die Minimierung von Reisen in Corona-Zeiten gut. Aber: Der Glanz der Australian Open könnte darunter etwas leiden und vielleicht auch Rekordsieger Djokovic ein wenig Melbourne-müde machen.

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Bei den Damen wird nach dem überraschenden Vorjahresfinale zwischen der späteren Siegerin Sofia Kenin und Garbiñe Muguruza meiner Meinung nach 2021 eine der Favoritinnen das Rennen machen. Normalerweise habe ich in Australien immer Ash Barty auf dem Zettel. Da die Nummer eins der Welt seit Februar 2020 jedoch kein Turnier mehr gespielt hat, reicht die Zeit nicht aus, um zu triumphieren. Daher wird der "Happy Slam" diesmal Naomi Osaka glücklich machen. Warum? Weil sie weiß, wie man direkt nach den US Open (2018) auch Melbourne (2019) für sich entscheiden kann. Ihr Flushing-Meadows-Erfolg im vergangenen September ist also die halbe Miete.

French Open

Rafael Nadal. Punkt. Ich für meinen Teil werde nicht noch einmal den Fehler machen, in Paris nicht an ihn zu glauben. Nach seiner Zweisatzniederlage gegen Diego Schwartzman bei der Generalprobe 2020 in Rom sah ich andere Spieler im Vorteil, wurde vom "King of Clay" bei den French Open allerdings eines Besseren belehrt. Wie er sich dort bei dem Argentinier im Halbfinale revanchieren konnte und wie er im Finale Djokovic demütigte (6:0 im ersten Satz) bestärkt mich in meiner Annahme, dass "Rafa" erneut zum "König von Paris" avancieren wird, noch mehr als seine 13 Titel in Paris.

Nicht ganz so selbstbewusst, aber doch überzeugt, gehe ich davon aus, dass 2021 das Jahr von Osaka wird. Zumindest zu Beginn ist es ihr großer Vorteil, dass viele ihrer Konkurrentinnen nach teils langen Pausen erst einmal ihren Rhythmus wiederfinden müssen. Zwar ist Sand sicherlich nicht der Lieblingsbelag der Japanerin, doch nach zwei Grand-Slam-Siegen in Folge (von denen ich ausgehe) hat sie das Momentum und inzwischen auch die Erfahrung, um auch in Roland Garros den Ton anzugeben.

Wimbledon

Kann Roger Federer noch einmal Wimbledon gewinnen? So sehr man es dem Rekordchampion (acht Titel) auch gönnen mag: Ich glaube, dass es dafür nicht mehr reichen wird. Seine Pausen sind inzwischen zu lang, die Australian Open musste er bereits absagen. Auch eine Neuauflage des dramatischen 2019er-Finals des "Maestros" gegen den "Djoker" (12:13 im fünften Satz) halte ich für unwahrscheinlich. Letzteren sehe ich hingegen ganz klar im Endspiel. Mehr noch: Djokovic holt sich den insgesamt sechsten Wimbledon-Titel und damit den dritten in Folge.

"Mein Traum ist es, Wimbledon zu gewinnen. Ohne Zweifel. Es hat lange gedauert, bis ich das laut gesagt habe." Diese Worte stammen von keiner Geringeren als Ash Barty, ausgesprochen im vergangenen Sommer gegenüber One Plus One. Und ist es nicht (auch) das, was ein Champion mitbringen muss? Diese Überzeugung, diesen Glauben daran, etwas Großes erreichen zu können? Bisher kam die Australierin in Wimbledon noch nie über das Achtelfinale hinaus. Dass sie Grand Slams gewinnen kann, wissen wir allerdings spätestens seit ihrem French-Open-Erfolg 2019. Jetzt tritt sie die Nachfolge von Vorjahressiegerin Simona Halep an und wird wie 2011 als Juniorin auf dem heiligen Rasen triumphieren. Warum? Weil sie ausgesprochen hat, dass sie ihren Traum leben möchte ...

US Open

Zugegeben: Würde ich meine Barty-Prognose auf Alexander Zverev übertragen, hätte ich ihn zum dreifachen Grand-Slam-Sieger erklären müssen. Zur Erinnerung: Nach seinem ATP-Finals-Aus gegen Djokovic hatte Deutschlands Nummer eins auf die Frage nach seinen drei Wünschen für 2021 schlagfertig "Drei Grand-Slam-Siege" geantwortet. Daraus wird nichts, doch fangen wir etwas kleiner an. "Sascha" gewinnt die US Open, weil es aus meiner Sicht folgerichtig wäre. Im vergangenen Jahr unterlag er denkbar knapp im Finale gegen Dominic Thiem, diesmal könnte es umgekehrt laufen, denn auch der Österreicher wird im Kampf um seine Titelverteidigung weit kommen.

Bei der Fragestellung "Wann gewinnt Zverev endlich einen Grand-Slam-Titel?" wird meiner Meinung nach häufig übersehen, dass er in den vergangenen Jahren mit Blick auf die Majors immer einen Schritt weitergegangen ist. 2017: Achtelfinale Wimbledon, 2018 und 2019: Viertelfinale French Open. 2020: Halbfinale Australian Open und Finale US Open. 2021: Titel in Flushing Meadows? Ich sage ja!

Abschließend zu den Damen: Hatte ich bereits erwähnt, dass 2021 das große Osaka-Jahr wird? Falls nicht, verdeutliche ich meine These: Die Japanerin gewinnt insgesamt drei der vier Grand Slams. Nach 2018 und 2020 wird sie zum dritten Mal in New York triumphieren - der Beginn einer neuen, großen Ära im Damen-Tennis. Daran kann auch Serena Williams, die ebenfalls eine gigantische Ära geprägt hat, nichts ändern. Ein 24. Grand-Slam-Titel kommt für die US-Amerikanerin nicht hinzu, wenngleich man sie natürlich immer auf dem Zettel haben muss ...

Die Grand-Slam-Champions 2021 im Überblick (Prognose von Dennis Ebbecke):

Herren:
Australian Open: Stefanos Tsitsipas
French Open: Rafael Nadal
Wimbledon: Novak Djokovic
US Open: Alexander Zverev

Damen:
Australian Open: Naomi Osaka
French Open: Naomi Osaka
Wimbledon: Ashleigh Barty
US Open: Naomi Osaka

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(Bilder © imago images / Montage)

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Dennis Ebbecke
am 04.01.2021 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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PROFIS AUS DEM BEITRAG

Naomi Osaka
Japan Naomi Osaka WTA #2
Alexander Zverev
Germany Alexander Zverev ATP #6
Stefanos Tsitsipas
Greece Stefanos Tsitsipas ATP #5
Novak Djokovic
Serbia Novak Djokovic ATP #1
Rafael Nadal
Spain Rafael Nadal ATP #3
Ashleigh Barty
Australia Ashleigh Barty WTA #1