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Breakball-Horror! „Struffi“ verwehrt sich das Halbfinale

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11.01.2021|11:45 Uhr|von Maximilian Bohne
Breakball-Horror! „Struffi“ verwehrt sich das Halbfinale

Jan-Lennard Struff ist im Viertelfinale des ATP-Turniers von Antalya ausgeschieden. Bei der 6:4, 2:6, 6 (8):7-Niederlage gegen Jeremy Chardy wurde dem Warsteiner die magere Breakball-Ausbeute zum Verhängnis. Insgesamt ließ der Deutsche 18 von 22 Breakmöglichkeiten ungenutzt.

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Walkover in der 2. Runde – Power-Duell im Viertelfinale
 
Nachdem „Struffi“ am Freitag in der ersten Runde einen klaren Zweisatzsieg eingefahren hatte, profitierte er in der zweiten Runde von einem Walkover. Im Viertelfinale kam es nun gegen Chardy zum Duell der echten Powerspieler.
 
Die Anfangsphase sah zunächst vielversprechend aus. Bei Aufschlag Chardy setzte Struff den Franzosen gehörig unter Druck und erarbeitete sich das schnelle Break zum 1:0. In der auf beiden Seiten offensiv geführten Begegnung verpasste der Deutsche es dann aber, den Vorsprung auszubauen und weitere Chancen zu nutzen. Nachdem es zwischenzeitlich gar 1:3 stand, arbeitete der DTB-Profi an seiner Konstanz und seinem Aufschlag. Das zahlte sich aus: Mit einem schönen Netzangriff erspielte Struff sich bei 4:4 Breakball – Chardy hämmerte eine Vorhand ins Netz und Minuten später verwandelte Struff bei eigenem Service zum 6:4.

Struff lässt liegen – Chardy eiskalt
 
Im zweiten Durchgang wurde dann Chardy stabiler und ließ bei eigenem Aufschlag nur noch wenig zu. Im sechsten Spiel nahm der 33-Jährige Struff seinerseits das Break ab und ging mit 4:2 in Führung. In dieser Phase wirkte der Deutsche entschlüsselt und fand keine Antworten auf den Mix aus Rückhand-Slice und Vorhand-Power seines Kontrahenten. Folgerichtig ging der Satz zügig mit 2:6 an den Franzosen.
 
Zu Beginn des Entscheidungssatzes kehrten Struffs Probleme aus dem ersten Abschnitt zurück: Die Chancenverwertung. Ein halbes Dutzend Breakbälle blieben alleine im ersten Aufschlagspiel des dritten Satzes ungenutzt. Zu diesem Zeitpunkt lautete die grausame Breakball-Bilanz des Davis-Cup-Spielers: 3/18. Und es kam wie es kommen musste: Nach einigen vergebenen Spielbällen schnappte sich Chardy das Break zum 3:1.
 
Zumindest der Kampfgeist verließ Struff wie gewohnt aber dennoch nicht. Bei 2:4 aus seiner Sicht boten sich weitere Gelegenheiten, alles wieder in die Reihe zu bringen – und mit der vierten schaffte der Weltranglisten-37. endlich das langersehnte Break. Bis zum Tiebreak blieben weitere Wendungen aus – das dramatischste aller möglichen Endszenarien musste her. Wieder ging Chardy als erster mit Mini-Break in Führung. Und dieses mal behielt der Franzose die Nerven und verwandelte nach 2:36 Stunden und Abwehr zweier Matchbälle zum knappen 4:6, 6:2, 7:6 (8).

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(Bild © imago images / GEPA Pictures)

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Maximilian Bohne
am 11.01.2021 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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