Jetzt die App myTennis runterladen!

Auch unterwegs immer informiert bleiben & die Welt des Tennis entdecken.

Billboard : 4475835
Pro

Wozniackis Triumph in Melbourne - Die Vollendung einer Karriere

Leaderboard : 4475810
Top : 4475800
27.01.2021|12:00 Uhr|von Henrike Maas
Wozniackis Triumph in Melbourne - Die Vollendung einer Karriere

Nach dem Matchball im Finale der Australian Open 2018 schmiss Caroline Wozniacki erst mal ihren Schläger von sich. Nicht aus Frustration, sondern aus purer Freude. Endlich hatte die Dänin nach einem fast dreistündigen Kampf gegen Simona Halep im dritten Anlauf ihren ersten Grand-Slam-Titel gewonnen und damit bewiesen, dass auch sie bei einem der vier großen Turniere triumphieren kann.

Mit 27 WTA-Titeln im Einzel war Wozniacki in das Turnier in Melbourne gegangen. Eine Karrierestatistik, die in vielen anderen Sportarten für einen absoluten Heldenstatus gereicht hätte, im Tennis aber nicht. Denn hier zählen vor allem die Leistungen bei den Grand Slams und jeder Profi vom Format einer Caroline Wozniacki, die es vor ihrem Australian Open-Sieg schon auf insgesamt 67 Wochen an der Spitze der Weltrangliste gebracht hatte, wird ohne Major-Titel oft als nicht ganz „komplett“ angesehen. Nun war Caroline Wozniacki also komplett und konnte dank Titel Nummer 28 auch diesen letzten Makel ausräumen.

Beinahe-Niederlage in Runde 2

Mit 7:6 (2), 3:6, 6:4 gewann die damalige Nummer 2 der Welt das Finale gegen Halep und nahm der Rumänin damit auch den Platz an der Spitze der Weltrangliste ab. Ein Endspiel voller Drama mit langen, kraftzehrenden Ballwechseln, in denen sich die beiden exzellenten Defensiv-Künstlerinnen mit feinen Winkeln und perfekter Platzabdeckung gegenseitig ordentlich laufen schickten.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Australian Open (@australianopen)

Ein Finale, in dem Caroline Wozniacki fast nicht gestanden hätte. Denn in Runde zwei war die Dänin gegen Jana Fett am Rande einer Niederlage. Zwei Matchbälle musste sie gegen die Kroatin abwehren und kämpfte sich von einem 1:5 im dritten Satz noch zu einem 3:6, 6:2, 7:5-Sieg. "Ich bin sehr stolz darauf, wie ich mich zurückgekämpft habe", sagte Wozniacki nach dem Match gegen Jana Fett. "Als ich mich plötzlich am Boden sah, fast aus dem Turnier raus, fing ich an, besser zu spielen und begann wirklich das Tennis zu spielen, das ich spielen wollte." Dieses Tennis spielte sie weiter, bis ins Finale, bis zum Turniersieg, der sie auch zum ersten dänischen Tennisprofi – männlich oder weiblich – machte, der ein Grand Slam im Einzel gewinnt.

Wozniacki’s Weg zum Titel

1. Runde gegen Mihaela Buzarnescu (ROU) 6:2, 6:3
2. Runde gegen Jana Fett (CRO) 3:6, 6:2, 7:5
3. Runde gegen Kiki Bertens (NED) 6:4, 6:3
Achtelfinale gegen Magdalena Rybarikova (SVK) 6:3, 6:0
Viertelfinale gegen Carla Suarez Navarro (ESP) 6:0, 6:7 (3), 6:2
Halbfinale gegen Elise Mertens (BEL) 6:3, 7:6 (2)
Finale gegen Simona Halep (ROU) 7:6 (2), 3:6, 6:4

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Tennis-Point (@tennis_point_official)

(Bild © Jürgen Hasenkopf)

WAS IST DEINE MEINUNG?
Lustig

LUSTIG

0

Liebe

LIEBE

0

Oh man...

OH MAN...

0

Wow

WOW

0

Traurig

TRAURIG

0

Wütend

WüTEND

0

Henrike Maas
am 27.01.2021 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

» Zu den Beiträgen von Henrike Maas