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"Struffi" geht gegen starken Rublev die Puste aus

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06.02.2021|01:45 Uhr|von Maximilian Bohne
"Struffi" geht gegen starken Rublev die Puste aus

Das deutsche Team muss im ATP-Cup-Halbfinale gegen Russland einen Rückstand drehen. Jan-Lennard Struff unterlag Andrey Rublev im ersten Match der Begegnung mit 6:3, 1:6, 2:6.

Struff legt los wie die Feuerwehr
 
Die Top-Matches nehmen und nehmen in dieser Woche kein Ende. Nach den glorreichen deutschen Gruppensiegen gegen Kanada und Serbien geht es im Halbfinale nun gegen Russland. Keine einfache Aufgabe gegen das Team, das als einziges im ganzen Wettbewerb auf gleich zwei Top-10-Spieler zurückgreifen kann.
 
Auf „Struffi“ wartete im ersten Match des Tages mit Rublev niemand geringeres als die Nummer acht der Welt. Davon ließ sich der Deutsche allerdings zu Beginn überhaupt nicht beeindrucken. In den ersten Minuten fiel es zwar beiden Akteuren schwer, den guten Rhythmus des jeweils anderen beim Aufschlag zu brechen, ab Mitte des Satzes war es dann aber Struff, der das Zepter in die Hand nahm.
 
Im siebten Spiel traf der Warsteiner die Returns sehr gut und setzte Rublev erstmals richtig unter Druck. Den spürte der 23-Jährige offensichtlich – mit einem Doppelfehler ging das erste Break der Partie zum 4:3 an „Team Germany“. Und Struff machte weiter ordentlich Dampf. Bei Satzball, nur Minuten später, reihte die deutsche Nummer zwei einen mächtigen Rückhand-Return und einen Power-Vorhand-Winner aneinander – 6:3 nach nur 28 Minuten.

Struff verliert ab dem zweiten Satz den Faden
 
Leider gelang es Struff nicht, das Momentum in den zweiten Durchgang zu transportieren. Der Aufschlag – im ersten Satz noch überragend – kam zu selten und die Quote nach dem zweiten Service war zu dürftig. Rublev nahm die Geschenke dankend an und zog blitzschnell mit dem Doppelbreak davon. Auch eine Regenpause bei 5:1 stoppte den Russen nicht – nach Schließung des Dachs schnappte Rublev sich auch das dritte Break zum 6:1.
 
Auch im dritten Durchgang kam Struff nicht richtig in Tritt und verlegte zu viele einfache Grundschläge. Rublev blieb konzentriert, nutzte seine Chancen und ließ wenig Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. Mit einem seiner gefürchteten Vorhand-Winner schnappte sich der Youngster nach gut anderthalb Stunden drei Matchbälle, deren dritten er mit einem genialen Vorhand-Passierball zur Führung für das russische Team verwandelte.

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(Bild © imago images / Paul Zimmer)

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Maximilian Bohne
am 06.02.2021 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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