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Kurioser Verlauf bei "Ash" gegen "Dash": Barty rettet sich ins Ziel

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11.02.2021|04:30 Uhr|von Dennis Ebbecke
Kurioser Verlauf bei "Ash" gegen "Dash": Barty rettet sich ins Ziel

Viel war im Vorfeld über dieses Match geschrieben worden - insbesondere in "Down Under". Ashleigh Barty vs. Daria Gavrilova. "Ash" vs. "Dash". Die Nummer eins der Welt gegen die 387. (!) des WTA-Rankings, die einst eine Top-20-Spielerin war. So viel vorweg: Das australische Duell wurde zu einem kuriosen Nervenspiel. Zu Beginn sah es nach einer weiteren Barty-Party aus, am Ende rettete sich die im zweiten Satz angeschlagene Mitfavoritin mit 6:1, 7:6 (7) in die dritte Runde.

Nach nur zwei Minuten hatte Gavrilova, die rund ein Jahr aufgrund einer Fußverletzung pausieren musste und sich noch am Anfang ihres Comebacks befindet, ein Etappenziel erreicht: Eine "Brille" würde ihr - im Gegensatz zu Danka Kovinic in Runde eins (0:6, 0:6 gegen Barty) - nicht widerfahren. Die 26-Jährige legte einen offensiven Start hin und holte sich nicht nur die ersten drei Punkte in diesem Match, sondern auch kurz darauf das erste Break. 

Barty nach frühem Weckruf mit sechs Spielgewinnen in Folge

Wer zu diesem Zeitpunkt bereits eine Sensation gewittert hatte, wurde jedoch schnell eines Besseren belehrt. Barty, die einen Tape am linken Oberschenkel trug, marschierte nach diesem Weckruf durch den ersten Satz - und Gavrilova bekam ein Gefühl dafür, wie sich Bartys Gegnerin in Runde eins gefühlt haben muss. Die Halbfinalistin des Vorjahres holte nach dem frühen 0:1 sechs Spiele in Folge, darunter das zum ersten Satzgewinn mit 6:1, den sie standesgemäß mit einem Ass eintüten konnte.

2. Satz: Unerwartetes Fehler-Festival bei Barty

Der zweite Durchgang begann wie der erste - nur noch besser aus Sicht von Gavrilova. Zunächst brachte sie ihr erstes Aufschlagspiel durch, danach erhöhte sie per Break auf 2:0. Der Vorsprung hielt nicht lange, denn im Anschluss schien "Ash" bereits ihre nächste Barty-Party zu starten. Und dann das! Die Weltranglistenerste verlor kurz vor dem Matchgewinn (bei 5:2 aus ihrer Sicht) völlig den Kopf ... und vier Spiele in Folge.

Vieles deutete darauf hin, dass sie sich mit zunehmender Spieldauer nicht hundertprozentig wohl fühlte. Eindeutiges Indiz: Aus Frust schlug sich Barty auf ihren bandagierten Oberschenkel. Gerade so rettete sie sich in den Tiebreak und zeigte sich dort von ihrer cleveren Seite, indem sie die schnellen Punkte suchte. Dennoch musste sie Satzbälle abwehren - und hatte am Ende Glück.

Ob sie in diesem Zustand einen dritten Satz durchgestanden hätte, scheint fraglich. Die Mitfavoritin wird sich in Runde drei gegen Ekaterina Alexandrova (an #29 gesetzt) dringend steigern müssen. Und das geht nur, wenn sie fit sein beziehungsweise werden sollte.

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(Bild © imago images / AAP)

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Dennis Ebbecke
am 11.02.2021 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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