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Bauchmuskel-Leid bei Djokovic und Co.: Expertin erklärt die Gründe

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15.02.2021|13:30 Uhr|von Björn Walter
Bauchmuskel-Leid bei Djokovic und Co.: Expertin erklärt die Gründe

Novak Djokovic plagt sich bereits seit Tagen damit herum. Casper Ruud musste deshalb im Achtelfinale gegen Andrey Rublev aufgeben. Und Matteo Berrettini konnte erst gar nicht antreten zu seinem Match gegen Stefanos Tsitsipas. Der Grund ist in allen drei Fällen derselbe: Die überstrapazierte Bauchmuskulatur.

Dass gleich mehrere Profis in so kurzer zeitlicher Abfolge an einer Verletzung leiden, hat Seltenheitswert. Eurosport-Expertin Barbara Rittner ist dem Phänomen auf den Grund gegangen. Die Chefin des deutschen Damentennis vermutet, dass die Ursachen mit der suboptimalen Vorbereitung auf die Australian Open zusammenhängen könnten.

„Viele Spieler waren ja zwei Wochen hauptsächlich im Hotelzimmer. Dort trainierst du zwar die Bauchmuskulatur, aber nicht dynamisch wie beim Aufschlag“, erklärte Rittner und fügte hinzu, warum auch die Profis, die täglich mehrere Stunden auf dem Platz trainieren durften, Probleme in diesem Bereich haben.

Rittners Quarantäne-Theorie

„Wenn du nur drei, vier Stunden am Tag auf dem Court trainierst, vernachlässigst du wahrscheinlich am ehesten den Aufschlag, weil du ganz viele Bälle schlagen und Sicherheit gewinnen willst. Deshalb ist die Bauchmuskulatur weniger vorbereitet auf die Wettkampfsituation. Das ist meine Theorie, weshalb es so viele Aufgaben aufgrund dieser Verletzung gab.“

Der Leidtragende mit dem prominentesten Namen sagte nach seinem Achtelfinalerfolg gegen Milos Raonic: „Wenn es ein anderes Turnier als ein Grand Slam wäre, hätte ich definitiv zurückgezogen. Hoffentlich ist es in zwei Tagen besser. Es liegt in Gottes Hand, wie sich mein Zustand bis zum ersten Punkt gegen Sascha entwickelt.“

Zum Viertelfinalkracher gegen Alexander Zverev wird Djokovic am Dienstag (zweites Match nach 9:00 Uhr MEZ bei Eurosport) aller Voraussicht nach antreten. Auf einen geschwächten Gegner will sich der Deutsche jedenfalls nicht einrichten. „Ob er so angeschlagen ist, weiß ich nicht. Um gegen Raonic zu gewinnen, muss man topfit sein auf so einem Belag“, betonte Zverev.

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(Bild © imago images / AAP)

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Björn Walter
am 15.02.2021 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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