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Vor dem Endspiel: Osaka jagt diese 30 Jahre alte Marke

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20.02.2021|08:00 Uhr|von Björn Walter
Vor dem Endspiel: Osaka jagt diese 30 Jahre alte Marke

Naomi Osaka kann am Samstag (ab 9:30 Uhr live bei Eurosport) Historisches in Melbourne vollbringen. Sollte die Japanerin nach 2019 zum zweiten Mal in ihrer Karriere die Australian Open gewinnen, würde sie eine 30 Jahre alte Marke von Monica Seles einstellen. Die in Jugoslawien geborene US-Amerikanerin hatte damals vier ihrer ersten vier Grand-Slam-Endspiele gewonnen. Insgesamt waren es sogar sechs in Folge.

Auf der anderen Seite des Netzes steht eine Final-Debütantin: Jennifer Brady. Die US-Amerikanerin will in ihrem ersten Major-Endspiel den 20 Matches andauernden Erfolgslauf Osakas stoppen. Den letzten Vergleich konnte die Nummer drei der Welt im Halbfinale der US Open 2020 für sich entscheiden.

Brady: Letztes Duell mit Osaka „hat mein Leben verändert“

Der hart erarbeitete Dreisatzerfolg in New York hatte allerdings Eindruck hinterlassen. Es sei eines der zwei besten Matches ihrer Laufbahn gewesen, erklärte Osaka bereits vor einigen Tagen. „Nachdem ich gegen sie bei den US Open gespielt habe, wusste ich, dass sie auch hier gut sein wird.“

Auch für Brady war dieses Duell ein prägendes Erlebnis: „Dieses Match hat mein Leben verändert. Es hat mir großes Selbstvertrauen beschert und meine Herangehensweise an Grand Slams verändert.“ Sie müsse nun nicht mehr darauf hoffen, dass ihre Gegnerin nicht gut spielt, sondern könne ihre Emotionen sehr gut kontrollieren, fügte sie gegenüber WTA Insider hinzu.

An der Favoritinnenrolle ändert dies allerdings nicht viel. Die Nummer 24 der Welt geht als Herausforderin ins Titelrennen. Für Osaka wurde es bislang nur einmal richtig eng. Im Achtelfinale gegen Garbine Muguruza musste die 23-Jährige im dritten Satz zwei Matchbälle abwehren, ehe sie doch noch die Kurve kratzte.

Osaka mit neuer Returnstärke noch besser

Schlüssel war vor allem der stark verbesserte Return. Osaka gewann im Turnierverlauf 63 Prozent der Punkte, wenn ihre Gegnerinnen über den zweiten Aufschlag gehen mussten. Insgesamt sicherte sie sich 45 Prozent ihrer Returnspiele – eine herausragende Quote!

„Nach dem US-Open-Finale wollte ich in erster Linie meinen Return verbessern. Das war mein größtes Ziel. Ich bin froh, dass die Leute Notiz davon nehmen, denn ich habe viel Arbeit darin investiert“, betonte Osaka.

Welche Qualitäten sich am Samstag durchsetzen werden, wird sich zeigen. Ein extrem einseitiges Finale, ist entgegen der Befürchtungen einiger Fans jedoch nicht zwingend zu erwarten.

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(Bild © imago images / Icon SMI)

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Björn Walter
am 20.02.2021 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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