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Schade! Krawietz verpasst ersten ATP-Titel ohne Mies

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07.03.2021|14:30 Uhr|von Dennis Ebbecke
Schade! Krawietz verpasst ersten ATP-Titel ohne Mies

Es fehlte nicht viel - zumindest in Satz eins. Kevin Krawietz hat seinen Lauf mit Doppel-Partner Horia Tecau in Rotterdam nicht krönen können. Das deutsch-rumänische Duo verlor das Finale des 500er-Turniers am Sonntag gegen das kroatische Weltklasse-Doppel Nikola Mektic/Mate Pavic mit 6:7 (7), 2:6. Trotz der Niederlage dürfen Krawietz/Tecau stolz auf ihre Leistungen in dieser Woche sein - insbesondere wenn man bedenkt, dass der DTB-Profi normalerweise mit seinem Landsmann Andreas Mies im Doppel antritt, der verletzungsbedingt jedoch nach wie vor fehlt.

Auch die beiden Kroaten agieren erst seit diesem Jahr Seite an Seite auf dem Platz, wenngleich ihre überzeugenden Auftritte in der jüngeren Vergangenheit etwas anderes vermuten lassen. Ihr Finalsieg in Rotterdam war gleichbedeutend mit dem 16. Erfolg in 17 Matches. Lediglich im Halbfinale der Australian Open 2021 zogen sie den Kürzeren.

Krawietz/Tecau können guten Start nicht veredeln

Aus diesem Grund gingen Mektic/Pavic leicht favorisiert in das Endspiel. In einem von starken Aufschlägen geprägten Finale erwischten allerdings Krawietz und dessen erfahrener, 36-jähriger Partner Tecau (seit zehn Jahren dauerhaft in den Top 30 der Doppel-Weltrangliste vertreten). Der zweimalige French-Open-Sieger Krawietz machte das erste Break zum 4:2 mit einem klasse Volley perfekt. Die Freude währte jedoch nicht lange, denn der Deutsche konnte sein eigenes Service-Game im Anschluss ebenfalls nicht durchbringen.

Die Entscheidung in diesem ausgeglichenen ersten Durchgang musste im Tiebreak fallen - und auch hier ging es eng zu. Den ersten Satzball wehrte Krawietz per Ass ab und legte einen Service-Winner nach. Kurios: Exakt das gleiche Spiel gab es danach bei den beiden Mektic-Aufschlägen zu sehen - der Satzball-Vereitelung folgte ein Service-Winner zum ersten Satzball für die Kroaten. Da Tecau diese Ass/Service-Winner-Serie nicht fortführen konnte, stand am Ende der Satzgewinn für Mektic/Pavic. Krawietz hatte leider falsch spekuliert, indem er seine Seite aufmachte und Mektic per Return-Winner den Durchgang eintüten konnte.

Im zweiten Satz ging es - aus schwarz-rot-goldener Sicht leider - sehr schnell, weil den späteren Turniersiegern zwei Breaks in Folge gelangen. Wie Mies, der das Finale zeitweise als Co-Kommentator bei Sky begleitet hatte, nach dem Match erklärte, war letztlich die nicht genutzte Chance auf die Satzführung "der absolute Knackpunkt". Laut des derzeit verletzten DTB-Spielers sei es extrem schade gewesen, dass der erste Satz wegging. "Man muss aber einfach anerkennen, dass die beiden Kroaten aktuell wahrscheinlich das heißeste Team auf der Tour sind", so Mies. Ihre drei Triumphe 2021 in Antalya, beim AO-Vorbereitungsturnier in Melbourne und nun in Rotterdam untermauern diese Einschätzung.

So geht es für Krawietz ohne Mies zunächst weiter

Für Krawietz geht es nächste Woche in Doha weiter - anstatt Tecau mit Reilly Opelka aus den USA an seiner Seite. Bei den ganz großen Turnieren wird der Deutsche voraussichtlich mit Jan-Lennard Struff an den Start gehen, zumindest bis sein kongenialer Partner Mies wieder genesen ist.

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(Bild (c) IMAGO / MB Media Solutions)

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Dennis Ebbecke
am 07.03.2021 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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