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Medvedev feiert ersten Sieg seit den Australian Open

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11.03.2021|18:55 Uhr|von Dennis Ebbecke
Medvedev feiert ersten Sieg seit den Australian Open

Der zukünftige Weltranglistenzweite hat nach seinem kurzen Hänger in Rotterdam wieder zu seiner Form von den Australian Open zurückgefunden und sein Auftaktmatch in Marseille gegen Egor Gerasimov gewonnen. Der Russe besiegte den Weißrussen im Achtelfinale klar mit 6:2, 6:4.

In Melbourne hatte Medvedev mit seinem Final-Einzug den Grundstein für sein Karriere-High gelegt, das er sich am kommenden Montag (15. März) endlich "abholen" darf. Ab diesem Tag wird der aktuelle Weltranglistendritte nämlich erstmals als Nummer zwei geführt. Eigentlich hätte er "Rafa" Nadal bereits in Rotterdam überholen können, war zum Auftakt jedoch überraschend an Dusan Lajovic gescheitert.

Blitz-Start von Medvedev

Um die Geschichte nicht wiederholen zu lassen, ging der bald erste Djokovic-Jäger nach seinem Freilos in Runde eins gegen Gerasimov von Beginn an entschlossener zur Sache. Das war auch dringend nötig, hatte der 28-Jährige noch zuvor Yannick Hanfmann die Grenzen aufgezeigt (dem DTB-Profi waren nur zwei Spiele gelungen).

Ein ähnliches Schicksal drohte Gerasimov nun gegen Medvedev - zumindest hatte es zu Beginn des Matches diesen Anschein. Nach zwei schnellen Breaks führte die Nummer eins der Setzliste von Marseille bereits deutlich mit 4:0. Auch wenn sein drei Jahre älterer Kontrahent anschließend etwas mehr zu seinem Spiel finden konnte, hatte man nie den Eindruck, dass er Medvedevs Wiedergutmachung für Rotterdam ernsthaft gefährden könnte. Ein Indiz: Der Melbourne-Finalist musste im gesamten Match nicht einen Breakball abwehren.

Wie im Vorjahr in Marseille: Medvedev vs. Sinner

Die Leistungssteigerung war klar erkennbar, sodass Medvedev sein frühes Rotterdam-Aus getrost als Ausrutscher in Folge der Australian-Open-Strapazen verbuchen kann. Dennoch muss er das Tempo hochhalten, schließlich ist jeder Gegner eines zukünftigen Weltranglistenzweiten besonders motiviert. Für Medvedevs Viertelfinal-Kontrahenten Jannik Sinner aus Italien dürfte das ebenso zutreffen, der den Russen noch aus dem Vorjahr kennt. Damals gewann er in Marseille den ersten Satz überraschend deutlich mit 6:1, zog am Ende jedoch den Kürzeren.

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(Bild © IMAGO / Icon SMI)

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Dennis Ebbecke
am 11.03.2021 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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