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Final-Krimi: Begemann feiert Challenger-Titel

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28.03.2021|11:50 Uhr|von Dennis Ebbecke
Final-Krimi: Begemann feiert Challenger-Titel

Er wird in wenigen Monaten 37 Jahre alt - und hat noch lange nicht genug: Andre Begemann hat sich beim Challenger-Turnier in Lugano einen weiteren Doppel-Titel gesichert und mit dem Italiener Andrea Vavassori an seiner Seite das Finale gegen das ukrainische Duo Sergiy Stakhovsky/Denys Molchanov für sich entschieden. Nach drei engen Sätzen (inklusive des entscheidenden Match-Tiebreaks) triumphierte der Tennisprofi aus Lemgo mit 7:6 (11), 4:6, 10:8.

Neben dem erfolgreichen deutschen Duo Kevin Krawietz/Andreas Mies, das uns in der jüngeren Vergangenheit unter anderem mit zwei French-Open-Titeln beschenkte, gibt es hierzulande mindestens noch einen weiteren ausgewiesenen Doppel-Crack. Kaum einer liefert so beständig ab wie Begemann. In den vergangenen fünf Jahren zwischen 2016 und 2020 konnte er jährlich Challengers für sich entscheiden. Nun hat er seine Titeljagd auch 2021 für eröffnet erklärt.

So eng verlief das Begemann-Finale in Lugano

Die Nummer 104 der Doppel-Weltrangliste (gehörte früher zu den Top 40 der Welt) und sein italienischer Partner blicken auf ein spektakuläres Finale dieses Hallenturniers in der Schweiz zurück, das auf beiden Seiten einem Wechselbad der Gefühle glich. Bereits der Tiebreak des ersten Satzes hatte es in sich, denn Begemann/Vavassori konnten erst ihren siebten Satzball verwandeln. Ähnlich eng verlief auch der Match-Tiebreak, in dem die späteren Sieger eigentlich immer einen Schritt voraus waren. Sie führten 6:2, 8:3 und 9:6 - machten es dennoch richtig spannend. Am Ende zählen im Tennis jedoch die entscheidenden Punkte und nicht, dass die Ukrainer über das Match gesehen insgesamt zwei Punkte mehr holen konnten als ihre Kontrahenten (80:82 aus deutsch-italienischer Sicht).

Im vergangenen Sommer hatte Begemann die International Premier League in Halle/Westfalen ins Leben gerufendie International Premier League in Halle/Westfalen ins Leben gerufen, um "in der schwierigen Corona-Zeit eine Win-win-Situation für die gesamte Tennis-Community zu schaffen, Spielern viel Matchpraxis zu garantieren und dabei auch eine faire Bezahlung zu gewährleisten“. Im westfälischen Halle konnte Begemann übrigens 2014 an der Seite von Julian Knowle (Österreich) einen gewissen Roger Federer im Doppel-Finale bezwingen. Sieben Jahre später hat er das Siegen offensichtlich nicht verlernt, wie der Erfolg in Lugano beweist.

Im Einzel-Wettbewerb dieses Turniers waren übrigens vier DTB-Spieler mit von der Partie. Während Julian Lenz, Peter Gojowczyk und Matthias Bachinger in der ersten Runde scheiterten, konnte Daniel Masur bis ins Viertelfinale vordringen, wo für ihn der Lokalmatador Dominic Stricker Endstation war.

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(Bild © IMAGO/ Hasenkopf)

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Dennis Ebbecke
am 28.03.2021 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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