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Nervenspiel: Barty und Azarenka im Wechselbad der Gefühle

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29.03.2021|19:00 Uhr|von Dennis Ebbecke
Nervenspiel: Barty und Azarenka im Wechselbad der Gefühle

Der Druck in Miami lastet auf Ashleigh Barty. Möchte sie die Nummer eins der Welt bleiben, muss sie - sollte Naomi Osaka bei diesem Turnier im Gleichschritt marschieren - das Finale erreichen. Mit ihrem 6:1, 1:6, 6:2 am Montagabend (deutsche Zeit) im Achtelfinale gegen Victoria Azarenka ist die Australierin diesem Ziel wieder einen Schitt nähergekommen.

Eine weitere - und für Barty weniger erfreuliche - Erkenntnis dieses Matches ist, dass sie noch eine Menge zu tun hat, um zu ihrer Topform zurückzufinden. Bereits der Auftakt in dieses Turnier verlief holprig. Die 24-Jährige musste gegen Kristina Kucova (WTA #149) sogar einen Matchball abwehren. Dass sie 2020 nach der Corona-Pause kein Match mehr bestritten hatte, merkt man ihr nach wie vor an - auch wenn ihre Klasse immer wieder mal zum Vorschein kommt. Etwa in ihrem starken ersten Satz gegen Azarenka oder ihrem Comeback nach dem enttäuschenden zweiten Durchgang. Doch der Reihe nach ...

Vor dem Match schwärmte Azarenka von Barty

Die Australierin, die bei der bis dato letzten Miami-Auflage 2019 triumphiert hatte und dementsprechend viele Punkte zu verteidigen hat, gab von Beginn an das Tempo vor. Auffällig: Im ersten Satz blieb "Ash" bei Breakbällen ihrer Gegnerin erstaunlich cool, wehrte sämtliche drei ab. Zudem gelangen ihr selbst zwei Breaks, die ihr den klaren Satzgewinn bescheren sollten.

Bereits vor dem Match hatte "Vika" in den höchsten Tönen von ihrer Achtelfinal-Kontrahentin geschwärmt: "Ich war schon immer ein großer Fan von ihrem Spiel und der Art, wie sie spielt, wie sie mit sich umgeht. Sie beherrscht so ziemlich jeden einzelnen Schlag, den es gibt." Die Bestätigung Bartys ließ nicht lange auf sich warten ...

Doch mit Beginn des zweiten Durchgangs erhöhte Azarenka dann den Druck und wurde belohnt. Die Weltranglistenerste konnte diesmal keinen weiteren Breakball abwehren und geriet mit 0:2 in Rückstand. Und auch die direkte Antwort gelang ihr nicht, weil Azarenka drei Breakbälle zunichte machen konnte. Spätestens jetzt war die 31-Jährige in diesem Match angekommen. Mehr noch: Sie überrumpelte ihre Gegnerin regelrecht, sodass dieser Satz im Vergleich zum ersten einen konträren Verlauf nahm.

Dritter Satz: Wieder kam es anders als man dachte ...

Die wichtigste Frage zu Beginn des dritten Satzes lautete: Würde Azarenka ihr Power-Tennis halten können? Sie konnte es nicht, weil Barty die richtigen Schlüsse aus ihrer Auszeit im Zweiten gezogen hatte. Mit beeindruckenden Rückhandschlägen und weniger Fehlern erwischte sie Azarenka kalt. Aber: Die Weißrussin darf man niemals abschreiben - das weiß auch die Weltranglistenerste. Dennoch konnte sie das Re-Break nicht verhindern. Der matchentscheidende Moment: Barty wehrte bei 2:2 Breakbälle ab und setzte mit ihrem Break zum 4:2 direkt noch einen drauf.

Die Frau aus "Down Under" könnte im Viertelfinale erneut auf eine Weißrussin treffen, sofern sich Aryna Sabalenka gegen Marketa Vondrousova durchsetzen kann. Die Japanerin Osaka muss im Rennen um die Nummer eins der Welt nach dem Barty-Sieg nun nachziehen: Sie trifft im Achtelfinale auf Elise Mertens.

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(Bild © IMAGO / Icon SMI / Montage)

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Dennis Ebbecke
am 29.03.2021 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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