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Aus für Legenden-Sohn: Rublev unbarmherzig ins Halbfinale

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02.04.2021|11:10 Uhr|von Dennis Ebbecke
Aus für Legenden-Sohn: Rublev unbarmherzig ins Halbfinale

Es war das Duell zweier Kontrahenten, die bei den Miami Open 2021 richtig Spaß machen. Während Shootingstar Sebastian Korda drei gesetzte Spieler aus dem Turnier katapultieren konnte, präsentiert sich Andrey Rublev bei diesem Masters nach wie vor in der Form seines Lebens. Und diese Verfassung war selbst für den starken Sohn von Petr Korda in der Nacht auf Karfreitag einen Tick zu gut. Der Favorit aus Russland setzte sich im Viertelfinale in zwei engen Sätzen mit 7:5, 7:6 (7) durch.

Wer hätte das gedacht? Rublev stand bis dato noch nie in einem Masters-Halbfinale, wobei er längst zum Who is Who des Spitzentennis gehört. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass auch der Russe gerade einmal 23 Jahre jung ist, wenngleich er bereits 2014 erstmals auf der ATP-Bühne erschienen war. So oder so: Dieser Erfolg über den erst 20-jährigen Korda ist für den Moskauer etwas ganz Besonderes.

Korda lässt Rublev keine Luft zum Atmen

In ihrem allerersten direkten Aufeinandertreffen war beiden Spielern zu Beginn anzumerken, dass sie sich zunächst abtasten mussten. Bis zum 4:3 aus Sicht Rublevs war alles in der Reihe, doch dann gelang dem Weltranglistenachten das Break. Aus einem entspannten Ausservieren wurde allerdings nichts. Korda setzte eine Duftmarke, indem er sich das Re-Break zu Null (!) sicherte. Spätestens jetzt war der Russe gewarnt, der mit aller Macht einen Tiebreak verhindern wollte. Sein Plan ging auf, indem er dem US-Amerikaner noch einmal ein Aufschlagspiel abnehmen konnte. Das 7:5 ließ seinem Gegner diesmal keine Chance mehr auf einen Konter.

Im zweiten Satz ging es auf dem Grandstand ähnlich spannend zur Sache. Jedem Spieler gelang ein Break, sodass die Entscheidung im Tiebreak fallen musste. Dort angekommen, wurde der eigene Aufschlag für beide eher zum Nachteil: Neun von insgesamt 16 gespielten Punkten in diesem Tiebreak gingen an den jeweiligen Returnierer. Zwar erwischte Legenden-Sohn Korda dank eines 2:0 den besseren Start, am Ende wusste dessen Kontrahent aber genau, wann er die wichtigen Nadelstiche setzen musste. Der dritte Matchball zum 9:7 sollte letztlich der sein, der Rublev zum ersten Mal in ein Masters-Halbfinale beförderte.

Rublevs Ziel: kleine Halbfinal-Phobie stoppen

Apropos Halbfinale: Nachdem der in Miami an vier Gesetzte zuletzt sowohl in Katar als auch in Dubai in der Runde der letzten Vier ausgeschieden war, wird es mal wieder Zeit für ein Finale. Bisher ist Rublev noch ohne Satzverlust, muss sich jedoch vor seinem nächsten Gegner Hubert Hurkacz in Acht nehmen. Der Pole hat solch klangvolle Namen wie Denis Shapovalov, Milos Raonic und sogar Stefanos Tsitsipas auf seinem Weg ins Halbfinale bezwingen können.

Ebenso in Erinnerung bleiben wird die Korda-Show in Miami. Wer gegen Fabio Fognini und Diego Schwartzman gewinnt sowie mit Dubai-Champion Aslan Karatsev (6:3, 6:0) kurzen Prozess macht, gilt zurecht als eine der Top-Attraktionen dieses Masters - neben dem ein Jahr jüngeren Youngster Jannik Sinner, der ebenfalls das Halbfinale erreicht hat (trifft dort auf Roberto Bautista Agut), und natürlich einem gewissen Rublev ...

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(Bild © IMAGO / ZUMA Wire)

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Dennis Ebbecke
am 02.04.2021 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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