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Bitter! Hanfmann schlittert haarscharf am Halbfinale vorbei

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09.04.2021|15:37 Uhr|von Björn Walter
Bitter! Hanfmann schlittert haarscharf am Halbfinale vorbei

Im zweiten Satz aufs Match serviert und kurz darauf im Tiebreak mit dem Mini-Break geführt. Dennoch hat es für Yannick Hanfmann nicht zum Halbfinaleinzug beim Sandplatzturnier in Cagliari gereicht. Gegen Wien-Finalist Lorenzo Sonego musste sich der Deutsche trotz klasse Leistung mit 6:3, 6:7 (6) und 3:6 geschlagen geben.

Im Achtelfinale hatte der formstarke DTB-Profi noch den ehemaligen French-Open-Halbfinalisten Marco Cecchinato ausgeschaltet. An diesen famosen Auftritt konnte Hanfmann zunächst nahtlos anknüpfen.

Hanfmann lange auf Siegkurs

Famos ist fast noch untertrieben. „Hanfi“ passte sich den stürmischen Bedingungen perfekt an und fegte zu Beginn wie ein Wirbelsturm über den 25-jährigen Italiener hinweg. Nach etwas mehr als 20 Minuten stand es bereits 5:0 für den Hard-Hitter aus Karlsruhe.

Neben der gewohnten Schlaghärte bot sich auch Raum für die feine Klinge. Beim Stand von 4:0 düpierte Beidhänder Hanfmann die Nummer drei der Setzliste mit einer einhändigen Rückhand aus dem Halbfeld. Nur beim Finalisieren tat sich der DTB-Profi schwer. Nachdem er das mögliche 6:0 liegen ließ, kam Sonego noch mal bis auf 5:3 heran.

Tiebreak-Krimi in Satz 2

Die von lautem Stöhnen begleiteten Schläge des Italieners waren allerdings zu fehleranfällig, um Hanfmann nachhaltig in Bedrängnis zu bringen. Auch im zweiten Satz hatte die Nummer 105 der Welt lange die besseren Lösungen parat. Neben klugen Netzangriffen richtete Hanfmann vor allem mit seinen kompromisslosen Returns großen Schaden an.

So auch beim Break zum 3:2, als er mit einer Vorhandpeitsche den zweiten Aufschlag Sonegos brachial wegspielte. Hanfmann blieb am Drücker, verpasste es jedoch beim Stand von 5:4 auszuservieren. Danach wurde es dramatisch: Trotz 3:0-Führung im Tiebreak für den Deutschen sicherte sich Sonego dank einer Energieleistung doch noch den Satzausgleich.

Struff bleibt letzte deutsche Hoffung in Cagliari

Das hinterließ Spuren. Während Hanfmann gleich sein erstes Aufschlagspiel im Finaldurchgang abgab, nahm der Lokalmatador den Rückenwind des zweiten Satzes mit. Der Weltranglisten-105. aus Karlsruhe hielt zwar weiterhin beherzt dagegen, die gewünschte Wende konnte er allerdings nicht mehr erzwingen.

Damit ist nur noch ein Deutscher im Tableau verteten: Jan-Lennard Struff. Die Nummer fünf der Setzliste spielt nicht vor 17 Uhr gegen Doha-Champion Nikoloz Basilashvili um den Einzug ins Halbfinale.

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(Bild (c) IMAGO/ Penta Press)

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Björn Walter
am 09.04.2021 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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