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SENSATION in Monte Carlo! Djokovic fliegt im Achtelfinale raus

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15.04.2021|15:20 Uhr|von Maximilian Bohne
SENSATION in Monte Carlo! Djokovic fliegt im Achtelfinale raus

Faustdicke Überraschung beim ATP-Masters von Monte Carlo! Daniel Evans ist gegen Novak Djokovic die Überraschung des Turniers gelungen. Mit einer fantastischen Leistung setze der Brite sich gegen den klaren Favoriten mit 6:4, 7:5 durch. 

Rollen auf dem Papier klar verteilt - Evans trotzdem selbstbewusst

Auf dem Papier waren die Rollen vor der Begegnung klar verteilt. Auf der einen Seite der Weltranglistenerste, der mit einem überzeugenden 6:4, 6:2 gegen Jannik Sinner gerade erst am Vortag den zehnten Sieg des Jahres gefeiert hatte und im selben Zeitraum noch immer ungeschlagen war. Auf der anderen Seite Evans, der vor dieser Woche erst zwei Matches auf Sandplatz in seiner gesamten Karriere (auf ATP-Ebene) gewinnen konnte.  

"Er ist ein sehr cleverer Spieler", erklärte Djokovic im Vorfeld der Partie. "Man denkt, Sand würde ihm am wenigsten liegen, aber er beweist, dass die Leute falsch liegen." Schon in den ersten beiden Runden hatte Evans zwei eindrucksvolle Siege gefeiert. Erst gewann der 30-Jährige gegen Dusan Lajovic, Finalist des Turniers bei der letzten Auflage 2019, ehe er Miami-Champion Hubert Hurkacz deutlich mit 6:4, 6:1 aus dem Turnier nahm. 

Evans drückt dem Spiel seinen Stempel auf

Und auch gegen Djokovic trat der Brite mit ganz breiter Brust auf. Evans bewies sofort seine Entschlossenheit, dieses Match nach seinen Regeln zu spielen. Mit einer klugen Mischung aus Stops, Slice-Bällen und aggressiven Angriffen bewegte Evans die Nummer eins sehr gut und ging völlig überraschend mit Doppelbreak und 3:0 in Führung. 

Natürlich trug auch ein fehleranfälliger Djokovic, der sich weit entfernt von seinem üblichen Leistungsniveau bewegte, zu der ungewöhnlichen Anfangsphase bei. Erst langsam bekam der 33-Jährige sein Spiel besser in den Griff, auch wenn ihm vor allem der Rückhand-Slice seines Gegners weiterhin Probleme bereitete. Dennoch gelang das erste Rebreak zum 1:3 und ein paar Spiele später der Ausgleich zum 4:4. 

Evans hält das Niveau - plötzlich scheint die Sensation möglich

Gerade, als das Spiel also wieder in die eigentlich erwartete Richtung zu kippen schien, trumpfte Evans wieder auf. Mit seinem bereits dritten Break zum 5:4 stellte er den Abstand wieder her und servierte den ersten Durchgang bei eigenem Service tatsächlich zum 6:4 aus. War die Sensation wirklich möglich?

Der "Djoker" erwischte den besseren Start in den zweiten Durchgang. Mit dem Spiel zum 2:0 ging der Serbe erstmals selber mit Break in Führung und erhöhte mit eigenem Aufschlag schnell auf 3:0. Doch Evans war für weitere Überraschungen gut. Von einem lauten Urschei begleitet breakte der Außenseiter zum 2:3 zurück - und plötzlich war auch der zweite Satz wieder völlig offen. 

Nervenkrieg im zweiten Satz - mit irrem Ende

Im neunten Spiel, beim Stand von 4:4 und Aufschlag Djokovic, verpasste Evans die große Chance auf zwei Breakbälle, als eine leichte Rückhand aus wenigen Metern im Netz hängen blieb. Die Nummer eins des Turniers brachte durch und vergab im Folgespiel ihrerseits einen Satzball.  

Bei 5:5 schaffte Evans es dann mit dem Gewinn eines der vielen langen Ballwechsel, sich zwei Breakchancen zu erspielen. Den ersten wehrte Djokovic per perfektem Stop noch ab - doch dann unterlief ihm ein Doppelfehler. Das Break war da! Und Evans bewahrte die Nerven und nutzte seine Chance geduldig aus. Mit dem ersten Matchball machte der Weltranglisten-33. das 6:4, 7:5 und die Überraschung des Turniers perfekt.

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(Bild © IMAGO / PanoramiC)

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Maximilian Bohne
am 15.04.2021 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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