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Youngster schmeißt den Titelverteidiger raus

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16.04.2021|17:20 Uhr|von Maximilian Bohne
Youngster schmeißt den Titelverteidiger raus

Starker Auftritt von Casper Ruud! Der Norweger hat sich im Viertelfinale des ATP-Masters von Monte Carlo mit 6:4, 6:3 gegen den amtierenden Titelverteidiger Fabio Fognini durchgesetzt. 

Viertelfinale der Sandplatz-Experten

Es war ein Viertelfinale zwischen zwei echten Sandplatz-Spezialisten. Fognini, Titelverteidiger nach seinem Triumph im Fürstentum 2019, zeigte sich in dieser Woche von seiner besten Seite und musste bis dato noch keinen Satz abgeben. Doch auch Ruud wusste bereits auf sich aufmerksam zu machen. Diego Schwartzman und Pablo Carreno Busta fielen in dieser Woche bereits gegen den 22-Jährigen, der 2020 in Rom sein erstes und einziges Masters-Halbfinale erreichen konnte. 

Der Achtelfinal-Triumph gegen Carreno Busta war ein kraftraubender. Ganze 2:52 dauerte die Schlacht, ehe Ruud mit fünf Spielen in Folge zum Sieg davonzog. Von etwaiger Müdigkeit war beim Norweger allerdings wenig zu sehen. Der Youngster lieferte seinem 33-jährigen Gegenüber eine gute Partie. Viele lange Ballwechsel und viele offene Aufschlagspiele waren das Charakteristikum der Anfangsphase. 

Ruud zieht mit dem Momentum davon

Breaks blieben jedoch trotzdem lange Mangelware. Vor allem Fognini ließ eine Reihe guter Chancen liegen, was sich rächen sollte. Im zehnten Aufschlagspiel, bei 4:5 aus Sicht des Italieners, schaltete Ruud einen Gang hoch und schnappte sich mit einem Vorhand-Winner den Satzball. Ein krachender Return-Winner auf die Linie besiegelte das 6:4 im ersten Durchgang. 

Das jähe Ende des ersten Satzes hinterließ bei Fognini Spuren. Sichtlich frustriert und angefressen sank das Niveau beim Titelverteidiger für einen Moment - und Ruud war sofort zur Stelle. Blitzschnell stand es 3:0 für den Weltranglisten-27., der Halbfinaleinzug schien nur noch eine Frage der Zeit. 

Fognini kämpft sich nochmal zurück

Doch mit dem Ziel vor Augen flatterten bei Ruud auf einmal die Nerven. Erst ließ er einige Breakchancen zum 4:0 liegen, dann schenkte er Fognini mit einem leichten Volleyfehler und einem Doppelfehler das 0:30 im folgenden Aufschlagspiel. Der Italiener bedankte sich und glich zum 3:3 aus. Jetzt war alles wieder offen. 

Das jedoch nur für einen Augenblick. Ruud stellte im achten Spiel wieder seine gesamte Klasse unter Beweis und schnappte sich ein Aufschlagspiel Fogninis, in dem dieser bereits 40:0 geführt hatte. Die Vorentscheidung. Bei eigenem Aufschlag servierte Ruud zum 6:4, 6:3 aus und bejubelte sein erst zweites Masters-Halbfinale überhaupt. 

Nadal möglicher Halbfinalgegner

Im Semifinale könnte am Samstag nun kein Geringerer als Rafael Nadal warten. Vorausgesetzt, der Spanier bezwingt vorher Andrey Rublev. 

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(Bild © IMAGO / LaPresse)

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Maximilian Bohne
am 16.04.2021 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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