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Rublev rast ins Endspiel - und an Federer vorbei

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17.04.2021|16:35 Uhr|von Adrian Rehling
Rublev rast ins Endspiel - und an Federer vorbei

Andrey Rublev lässt seinem Husarenstreich gegen Rafael Nadal die nächste Sandplatz-Gala folgen. Gegen den Norweger Casper Ruud gewinnt der Russe mit 6:3, 7:5 und steht damit im Finale des Monte-Carlo-Masters.

Im ersten Durchgang entwickelte sich ein interessanter und abwechslungsreicher Schlagabtausch zwischen den beiden jungen - Ruud ist 22, Rublev 23 Jahre alt - Emporkömmlingen. Das erste Zeichen setzte der Norweger mit dem Break zum 2:1. Doch Rublev, dieser Tage nervenstark wie eh und je, schlug zurück. Und wie!

Mit einem 16:6-Lauf bei den kommenden 22 Punkten machte der Russe aus dem 1:2-Rückstand eine 5:2-Führung. Ein Vorsprung, den der Weltranglisten-8. in der aktuellen Form natürlich nicht mehr aus der Hand gab. Wenig später stand nach nur einer halben Stunde das 6:3 auf der Anzeigetafel.

Rückhand-Longline-Passierball bringt die (Vor-)Entscheidung

Der zweite Satz sollte genauso temporeich weitergehen. Dieses Mal waren es 8:3-Zähler, die Rublev mit 2:0 in Front brachten. Aber all die Experten, die damit schon die Vorentscheidung gefallen sahen, hatten sich mächtig in der Moral Ruuds getäuscht. Vier Spiele in Serie holte sich der Norweger, unter anderem mit einer Vorhand-Return-Peitsche zum 4:2. 

Doch Rublev hatte wieder die direkte Antwort parat. Weil dieses Mal die Vorhand von Ruud zu lang geriet - und weil er weiter seine 100-Prozent-Quote bei Breakbällen hielt. Vier von vier, besser geht es nicht. Auch Ruud stand dem im Übrigen nichts nach, verwandelte alle drei seiner Breakmöglichkeiten. Wenig später machte Rublev die Handvoll perfekt, ließ Ruud mit einem Rückhand-Longline-Passierball keine Abwehrchance. Das Break zum 6:5 vollendete er mit einem Aufschlagspiel zu Null.

Rublev überholt Federer in der Weltrangliste

Im Endspiel wartet nun der Fast-und-bald-vielleicht-Weltranglisten-direkt-Nachbar Stefanos Tsitsipas. Der Grieche ließ dem sensationellen Halbfinalisten Dan Evans beim 6:2, 6:1 nicht den Hauch einer Chance. Während Tsitsipas, egal wie es kommt, auf Platz fünf in der Weltrangliste bleiben wird, macht Rublev einen Sprung. Im Falle eines Sieges vorbei an Alexander Zverev auf Platz sechs, im Falle einer Niederlage überholt er immerhin den jetzigen Nachbarn Roger Federer.

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(Bild (c) IMAGO / PanoramiC)

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Adrian Rehling
am 17.04.2021 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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