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Breakfestival! Stebe-Aus nach kuriosem Match

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26.04.2021|19:55 Uhr|von Ronald Tenbusch
Breakfestival! Stebe-Aus nach kuriosem Match

Was für Achterbahn-Spiel für Cedrik-Marcel Stebe. In der ersten Runde des ATP-Turniers von München liefert sich der 30-Jährige ein Breakfestival mit seinem Kontrahenten Federico Coria. Am Ende mit dem besseren Ende für den Argentinier, der Stebe nach insgesamt vierzehn Breaks im Match mit 6:3, 3:6, 6:2 besiegen kann.

Chancen auf einen Sieg waren für Stebe aber da. Dreimal gelang es dem Mann aus Mühlacker im ersten Satz, seinem Gegner Coria den Aufschlag abzunehmen. Und doch ging der Satz an den Argentinier. Sieben von neun Spiele gingen im ersten Durchgang an den Returnierer. Stebe gelang es dabei nicht ein einziges Mal, seinen Aufschlag zu halten. Die Zahlen des Aufschlag-Schreckens: 44 Prozent gewonnene Punkte mit dem ersten Aufschlag, 18 Prozent mit dem zweiten. Coria, der mit fünf Niederlagen in Serie im Gepäck in der bayerischen Metropole angereist war, spielte gar kein besonders gutes Tennis. Der 29-Jährige spielte nur ein wenig konstanter, um Satz eins mit 6:3 einzutüten.

Stebe schüttelte beim Gang zur Bank nur ungläubig den Kopf. So einen Satz hatte auch der 30-Jährige noch nicht häufig erlebt. Es brauchte einen anderen Auftritt im zweiten Durchgang, um nicht sang- und klanglos auszuscheiden. Statt Stirnband trug er nun Basecap. Und es wurde tatsächlich besser. Stebe gelang im Auftaktspiel des zweiten Satzes erstmals, sein Service zu halten – ein Weckruf.

Stebe zeigt zwei Gesichter

Die Quoten wurden nun besser, das Return-Spiel blieb aggressiv und der Deutsche suchte häufiger den Weg ans Netz. Die Folge war ein 5:0-Lauf des DTB-Profis. Coria gelang es zwar nochmal auf 3:5 zu verkürzen. Doch mit seinem ersten Satzball holte sich Stebe den Satzausgleich.

Auch im dritten Satz versuchte der 30-Jährige weiter, das Netz zu attackieren. Doch Coria stellte sich besser darauf ein und passierte Stebes Attacken nun ein ums andere Mal. Der jüngere Bruder des ehemaligen Roland-Garros-Finalisten, Guillermo Coria, hatte nun wieder die Oberhand übernommen und wirkte spritziger als sein Gegenüber. Nach 20 Minuten im Entscheidungssatz stand es 5:0 für Coria. 

Ein Vorsprung, den Stebe nicht mehr aufholen konnte. Vielleicht die entscheidende Schwäche im Spiel des Deutschen: Über das Match gesehen konnte er nur sechs seiner 15 Breakchancen nutzen. Am Ende verwandelte Coria seinen fünften Matchball und sicherte sich den Entscheidungssatz mit 6:2. Er trifft in der zweiten Runde auf Aslan Karatsev.

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(Bild (c) imago images)

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Ronald Tenbusch
am 26.04.2021 gepostet von:
Ronald Tenbusch
Redakteur
Wackelige Schläge auf dem Court, punktgenaue Texte im Web. Holte sich bei einem Schüttler-Match in Melbourne den Sonnenbrand seines Lebens. Hat dank des Sportjournalismus die Welt gesehen. Vermisst Tommy Haas' einhändige Rückhand.

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