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"Sascha" macht ersten Schritt zum 3. München-Titel

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28.04.2021|15:50 Uhr|von Ronald Tenbusch
"Sascha" macht ersten Schritt zum 3. München-Titel

Die Auftakthürde war keine wirkliche Hürde. Alexander Zverev ist mit einem überzeugenden Sieg ins ATP-Turnier von München gestartet. Der an Nummer eins gesetzte Deutsche fegte Ricardas Berankis locker und leicht mit 6:2, 6:4 von der Anlage des MTTC Iphitos.

"Ich freue mich über den Sieg, aber ich bin nicht wirklich zufrieden mit dem Match. In den vergangenen Wochen habe ich nicht viel gespielt, aber der Ellenbogen ist ok", sagte Zverev nach dem Match.

Damit nahm er auch Rache für einen DTB-Kollegen. Denn am Montag hatte der Litauer noch "Maxi" Materer aus dem Wettbewerb geworfen. Doch gegen Deutschlands Nummer eins hatte Berankis vom Start weg das Nachsehen. 

Zverev diktierte sofort die Ballwechsel, zeigte das variablere und druckvollere Spiel von der Grundlinie. Zwei Breaks und ein schneller 3:0-Vorsprung waren die Folge. Grundsätzlich servierte "Sascha" sehr gut, im vierten Spiel war aber der Wurm drin. Berankis, immerhin ehemaliger Top-50-Spieler, nutzte die Chance und holte sich ein Break zurück.

Zverev punktet selbst mit kaputtem Schläger

Dass die Nummer sechs der Welt an diesem Tag aber nichts zu befürchten hatte, zeigte sich schon im nächsten Spiel. Denn obwohl Zverevs Schlägersaite beim Breakball riss, senkte sich das Filz ins Feld und das erneute Re-Break war geschafft. Selbst der 24-Jährige konnte sich ein ungläubiges Lächeln nicht verkneifen. Kurz darauf stand der erste Satz mit 6:2 in den Büchern.

Ganz so locker sollte sich das Geschehen im zweiten Durchgang nicht entwickeln. Berankis bemühte sich nun, den Deutschen häufiger auf dem falschen Fuß zu erwischen. Der 30-Jährige streute nun häufiger Stopps ein und ging mit mehr Risiko auf Gewinnschläge. Und so holte sich Berankis nach Zverevs Break zum 2:1 den Aufschlagverlust im sechsten Spiel zurück und ging anschließend mit 4:3 in Führung.

Zverev war in dieser Phase die Unzufriedenheit mit dem eigenen Spiel anzusehen. Immer wieder suchte er die Kommunikation mit der eigenen Box. Doch der Deutsche wäre nicht einer der besten Spieler der Welt, wenn er mit solchen Situationen nicht umgehen könnte. Und so schlug der München-Gewinner von 2017 und 2018 zurück.

Aufschlagspiel zu null, Break, Aufschlagspiel zu 15 – so holte sich "Sascha" letztlich sicher den zweiten Satz und damit das Ticket für die dritte Runde. Dort trifft der Favorit entweder auf Ilya Ivashka oder Mackenzie McDonald.

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(Bild (c) imago images / Belga

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Ronald Tenbusch
am 28.04.2021 gepostet von:
Ronald Tenbusch
Redakteur
Wackelige Schläge auf dem Court, punktgenaue Texte im Web. Holte sich bei einem Schüttler-Match in Melbourne den Sonnenbrand seines Lebens. Hat dank des Sportjournalismus die Welt gesehen. Vermisst Tommy Haas' einhändige Rückhand.

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