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14 Doppelfehler! Zverev kracht gegen Außenseiter raus

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30.04.2021|17:00 Uhr|von Maximilian Bohne
14 Doppelfehler! Zverev kracht gegen Außenseiter raus

Gebrauchter Nachmittag für Alexander Zverev. Im Viertelfinale des ATP-Turniers von München unterlag der Hamburger Ilya Ivashka mit 7:6 (5), 5:7, 3:6. Grund zur Sorge bereitete vor allem eine altbekannte Schwäche. 

Ivashka: Keine Laufkundschaft

Mit einem Blick auf die Weltrangliste sah das Viertelfinale nach einer klaren Angelegenheit aus. Zverev, die Nummer sechs der Welt, gegen den Weltranglisten-107. Ivashka. Doch bei genauerer Betrachtung des Belarusen wurde schnell klar, dass es sich bei ihm nicht um Laufkundschaft handelt. Bereits elf Spiele absolvierte Ivashka in den vergangenen Wochen auf Sand und fuhr neun Siege bei nur zwei Niederlagen ein. 

Erst ging es beim 250-er in Marseille bis ins Viertelfinale, dann in Barcelona durch die Quali in Runde zwei. Dort nahm Ivashka sogar Rafael Nadal einen Satz ab. Und auch in München war der 27-Jährige inklusive der Qualifikation bereits vier Mal siegreich. Ein gefährlicher Gegner also, der Zverev auch von Beginn an zu beschäftigen wusste. 

Satz 1: Zverev im richtigen Moment eiskalt

Es dauerte gerade einmal bis zum dritten Spiel, bis Ivashka Zverev richtig unter Druck setzte. Gleich mit dem ersten Breakball ging der Außenseiter in Führung und erhöhte bei eigenem Aufschlag auf 3:1. Eine Führung, die er bis zum 5:4 erfolgreich durch den Satz transportierte. Gerade noch rechtzeitig gelang es "Sascha" aber, zurückzuschlagen und den Tiebreak zu erzwingen. Mit 7:5 entschied Zverev den ersten Satz Minuten später denkbar knapp für sich. 

Und auch in Durchgang zwei machte Ivashka es der deutschen Nummer eins kaum leichter. Zwar konnte Zverev bei 0:1 ein 0:40 erfolgreich abwehren, doch er selber konnte sich lange keine weiteren Breakmöglichkeiten erspielen. Erst im neunten Spiel, beim Stand von 4:4, war es soweit. Zverev schnappte sich zwei Breakbälle und verwertete mit einem schönen Stop zum wichtigen 5:4. 

Doppelfehler-Plage kehrt zurück

Doch die Entscheidung war noch nicht gefallen. Ivashka gab nicht klein bei und konnte sich zwei Möglichkeiten zum Rebreak erspielen. Bei der zweiten unterlief Zverev ein Doppelfehler - alles war wieder offen. Und damit nicht genug. Unschöne Erinnerungen wurden wach, als Zverev seinem Kontrahenten mit zwei weiteren Doppelfehlern Satzbälle servierte. Ivashka bedankte sich artig und verwandelte mit einem Vorhand-Passierball zum 7:5-Satzausgleich. 

Im Entscheidungsdurchgang wurden die Sorgenfalten bei den Anhängern Zverevs noch größer. Der Deutsche wirkte zusehends unzufriedener, lamentierte mit dem Schiedsrichter und erweckte zu allem Überfluss die alte Doppelfehler-Plage vollständig zurück zum Leben. Drei Doppelfehler in einem Spiel brachten Ivashka erneut das einfache Break zum 3:1. 

Zweimal drei Doppelfehler in einem Spiel 

Zwar schaffte Zverev noch einmal das Rebreak und kam auf 3:4 heran, doch die Doppelfehler ließen ihn nicht mehr los. In einem Spiel, das wie eine Kopie des Spiels zum 3:1 wirkte, schob er den Vorsprung mit drei weiteren Doppelfehlern wieder zu Ivashka zurück. Der ließ sich nicht noch einmal bitten und verwandelte zum 6 (5):7, 7:5, 6:3. 

Im Halbfinale kommt es für Ivashka nun zum Duell mit Jan-Lennard Struff. Der Warsteiner konnte sich im ersten Viertelfinale des Tages mit 6:4, 4:6, 7:6 (3) gegen Filip Krajinovic durchsetzen. 

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(Bild © IMAGO / Hasenkopf)

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Maximilian Bohne
am 30.04.2021 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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