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Trotz Aus bravourös: Siegemund wehrt 10 Matchbälle ab

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01.05.2021|15:20 Uhr|von Dennis Ebbecke
Trotz Aus bravourös: Siegemund wehrt 10 Matchbälle ab

Gegen Iga Swiatek (WTA #17) auf Sand antreten zu müssen, ist alles andere als ein Geschenk. Am Samstag hat es mit Laura Siegemund (WTA #59) nun auch eine gestandene DTB-Spielerin erwischt. In der zweiten Runde von Madrid war für die 33-Jährige gegen die amtierende French-Open-Siegerin Schluss. Die Polin siegte mit 6:3, 6:3 - und feierte ihren neunten Sieg auf der roten Asche in Folge.

Es ist eine große Qualität der erst 19-jährigen Swiatek, ihre Gegnerinnen im Bestfall gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. Siegemund machte zu Beginn des Matches gar nicht mal viel falsch, geriet aber dennoch schnell unter Zugzwang. Selbst ein Re-Break zum 1:2 aus ihrer Sicht half wenig, weil Swiatek sofort zum Konter ansetzte und die alte Breakführung wieder herstellte. Ein großer Unterschied in Satz eins: Die Osteuropäerin ließ keine einzige Breakchance liegen.

Satz zwei: Siegemund wehrt sich nach klarem Rückstand

Diese Dominanz will schon etwas heißen, wenn man bedenkt, dass Siegemund auf Sand durchaus unangenehm sein kann. Während Swiatek Paris 2020 gewann, drang die Filderstädterin nämlich ebenfalls eindrucksvoll bis ins Viertelfinale vor. Der Eindruck aus Satz eins bestätigte sich im weiteren Verlauf dennoch - mit dem Unterschied, dass Swiatek für ihr frühes Break zum 1:0 im zweiten Durchgang diesmal vier Breakbälle brauchte. Das darauffolgende Break zum 3:0 holte sich die 19-Jährige allerdings wieder im Schnellverfahren.

Doch wie bereits im ersten Satz steckte die DTB-Spielerin nicht auf, wehrte sich großartig - und wurde belohnt, indem sie den 0:3-Rückstand egalisieren konnte.

Ausgerechnet, als Siegemund eine echte Chance hatte, mit 4:3 in Führung zu gehen, schlug ihre Gegnerin wieder erbarmungslos zu - und dieses Break war dann auch für die kämpferische Deutsche zu viel. Zwar konnte sie bei 3:5 sage und schreibe zehn (!) Matchbälle in einem Aufschlagspiel abwehren, doch der Druck von Swiatek war letztlich zu groß.

Swiatek vs. Barty: Tennis-Leckerbissen steht bevor

Als die Polin im vergangenen Herbst in Roland Garros triumphierte, war das für nahezu alle Tennisfans eine große Sensation. Ihre bisherigen Auftritte in der spanischen Hauptstadt (6:1, 6:1 gegen Riske und ein weiterer glatter Erfolg über Siegemund) beweisen jedoch, dass der Sieg in Paris kein One-Hit-Wonder war. Swiatek blickt bereits auf 18 Satzgewinne in Folge zurück.

Dass sie im Achtelfinale nun auf die Nummer eins der Welt, "Ash" Barty trifft, garantiert einen wahren Tennis-Leckerbissen - auch wenn man durch die schwarz-rot-golgene Brille betrachtet natürlich gerne Siegemund gegen die Australierin gesehen hätte.

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(Bild © IMAGO / Shutterstock)

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Dennis Ebbecke
am 01.05.2021 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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