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Struff verpasst 1. Tour-Titel gegen Deutschland-Experten

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02.05.2021|15:35 Uhr|von Ronald Tenbusch
Struff verpasst 1. Tour-Titel gegen Deutschland-Experten

Eine große Tennis-Woche in München gespielt, aber am Ende ganz knapp am ersten ATP-Titel gescheitert. Jan-Lennard Struff musste sich in seinem ersten Tour-Endspiel Nikoloz Basilashvili geschlagen geben. Der Georgier siegte im Finale mit 6:4, 7:6(5) und holte sich seinen fünften Titel auf der Tour. Dabei gab er in der gesamten Woche nicht einen Satz ab.

"Es war nicht einfach heute. Es war ein sehr enges Match. Jan ist ein großer Kämpfer. Aber ich bin glücklich, dass ich es gepackt hab", sagte Basilashvili nach dem Matchball, der gleichbedeutend mit seinem dritten Titel auf deutschem Boden war.

Basilashvili konnte schon den Münzwurf gewinnen und entschied sich, im ersten Spiel zu returnieren. Dahinter steckte wohl ein Plan, denn der Georgier attackierte Struffs Aufschlag direkt mit voller Power – mit Erfolg. Zu 15 holte sich Basilashvili das Break. Der Deutsche war da noch gar nicht richtig im Spiel angekommen. Erst in seinem zweiten Servicegame konnte Struff mit guten Aufschlägen mal das Geschehen kontrollieren und sich folgerichtig auch das Spiel zum 1:2 holen.

In der Folge hielten beide Spieler ihr Service, wobei Basilashvili der Spieler war, der das Geschehen diktierte. So kam es Struff sicher nicht ungelegen, als die Partie wegen des erneut einsetzenden Regens über München beim Stand von 2:4 aus seiner Sicht für eine halbe Stunde unterbrochen werden musste.

Auch der Regen kann Struff nicht helfen

Nach der Pause konnte Struff bei eigenem Service zwar konstant punkten. Bei Aufschlag Basilashvili sah der 31-Jährige aber weiterhin keinen Stich. Nur drei Punkte gab der Georgier im gesamten ersten Satz bei eigenem Aufschlag ab. Keine Chance für Struff, da das Break aufzuholen. Und so holte sich Basilashvili, der zuvor bereits zwei Tour-Titel auf deutschem Boden (2x Hamburg) gewinnen konnte, ganz sicher mit 6:4 den ersten Satz.

Im zweiten Durchgang zeigte sich ein ähnliches Bild: Beide Kontrahenten servierten konstant, boten ihrem Gegenüber kaum eine Chance, den Aufschlag anzugreifen. Im sechsten Spiel gelang es "Struffi" erstmals, Basilashvili in Bedrängnis zu bringen. Fünfmal musste der Georgier über Einstand gehen und sogar eine Breakchance des Deutschen abwehren, ehe ihm letztlich doch der Spielgewinn zum 3:3 gelang. 

Beide Spieler servierten sich von hier an wieder sicher von Punkt zu Punkt. Fast zwangsläufig musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Erst beim Stand von 4:4 fiel das erste Mini-Break – aus deutscher Sicht leider zugunsten von Basilashvili. Einen Matchball konnte Struff kurz darauf noch abwehren. Aber ein Vorhand-Winner nach einer Stunde und 28 Minuten brachte die Entscheidung für Basilashvili.

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(Bild © imago images / AAP)

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Ronald Tenbusch
am 02.05.2021 gepostet von:
Ronald Tenbusch
Redakteur
Wackelige Schläge auf dem Court, punktgenaue Texte im Web. Holte sich bei einem Schüttler-Match in Melbourne den Sonnenbrand seines Lebens. Hat dank des Sportjournalismus die Welt gesehen. Vermisst Tommy Haas' einhändige Rückhand.

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