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48 Stunden nach Endspiel-Debüt! Frühes Struff-Aus in Madrid

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04.05.2021|15:20 Uhr|von Ronald Tenbusch
48 Stunden nach Endspiel-Debüt! Frühes Struff-Aus in Madrid

Auf der Tour liegen Freud und Leid oft so nah beieinander. Zwei Tage nach seinem ersten ATP-Endspiel in München musste Jan-Lennard Struff beim Masters in Madrid eine Erstrunden-Pleite einstecken. Mit 6:3, 7:6(4) hatte Australier Alexei Popyrin am Ende die Nase vorne.

Erstmals aufregender wurde die Partie ab dem dritten Spiel. Da gelang es zunächst Struff durch gutes Returnspiel, sich zwei Breakchancen zu erarbeiten. Die wehrte Popyrin mit Servicewinnern aber ganz locker weg, um in der Folge den Turbo zu zünden. Weil "Struffis" Quoten beim ersten Aufschlag in den Keller rauschten, holte sich der 21-Jährige nun seinerseits Breakchancen am laufenden Band – und verwertete sie auch.

So stand im Nu eine komfortable 5:1-Führung für Popyrin auf der Anzeigetafel. Struff kämpfte sich zwar nochmal auf 3:5 heran. Aber nach 30 Minuten ging Satz eins an den Australier. Auch im folgenden Durchgang musste Struff, der seit diesem Montag wieder in den Top-40 geführt wird, zu Beginn härter um sein Service kämpfen als sein Gegenüber.

Popyrin hat stets die bessere Antwort parat

Im sechsten Spiel bot sich dann aber die Chance auf ein Break, die der Deutsche mit gnädiger Hilfe seines Kontrahenten auch verwertete. Popyrin servierte einen Doppelfehler und Struff ging 4:2 in Führung. Die Freude hielt nur kurz, denn schon im nächsten Spiel gelang Popyrin das Re-Break. Struffs Ärger darüber endete in einem angebrochenen Schläger und einer Verwarnung durch den Stuhlschiedsrichter.

Sowohl beim Stand von 5:4 als auch beim Stand von 6:5 für Struff und Aufschlag Popyrin bekam der DTB-Profi nochmal Satzbälle – doch alle drei konnte der Australier, der in den brenzligen Situationen besonders stark servierte, abwehren. Kurz darauf ging das Match in den Tiebreak. 

Und dort war es wieder Popyrin, der das Momentum auf seiner Seite hatte. Mit seinem ersten Matchball sicherte sich die Nummer der Qualifikant den Sieg. Für Jan-Lennard Struff ist der Ausflug nach Spanien hingegen schon wieder beendet.

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(Bild © IMAGO / Hasenkopf)

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Ronald Tenbusch
am 04.05.2021 gepostet von:
Ronald Tenbusch
Redakteur
Wackelige Schläge auf dem Court, punktgenaue Texte im Web. Holte sich bei einem Schüttler-Match in Melbourne den Sonnenbrand seines Lebens. Hat dank des Sportjournalismus die Welt gesehen. Vermisst Tommy Haas' einhändige Rückhand.

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