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Gerettet! Kerber verspielt hohe Führung, aber nicht das Match

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11.05.2021|21:35 Uhr|von Ronald Tenbusch
Gerettet! Kerber verspielt hohe Führung, aber nicht das Match

Sechs Siege aus ihren letzten neun Turnieren - das war die ernüchternde Bilanz von Angelique Kerber vor dem Masters in Rom. Umso wichtiger, dass Deutschlands Nummer eins mit einem Sieg in die neue Turnier-Woche starten konnte. Fast hätte sie eine komfortable Führung im zweiten Satz noch verspielt, behielt dann aber die Nerven. Das 6:2, 7:5 gegen Alize Cornet führt Kerber direkt zu einem Duell mit der Nummer drei der Welt, Simona Halep.

Dabei war das Duell gegen Cornet von den Voraussetzungen alles andere als einfach. Beim Stand von 0:1 im ersten Satz und Breakball gegen sich ging das Match nämlich in eine fast drei Stunden andauernde Regenpause. Zurück auf dem Court konnte die dreimalige Major-Siegerin ihr Service aber halten. Es entwickelte sich zunächst ein hart umkämpftes Match, bei dem fast jedes Spiel mehrfach über Einstand ging.

Der große Unterschied im ersten Satz: Während Kerber zwei von drei Breakchancen nutzen konnte, vergab die ehemalige Weltranglisten-11., Cornet, alle sechs Möglichkeiten. Und so holte sich "Angie" den Durchgang mit 6:2 klarer, als er eigentlich verlaufen war. Kerber drehte nun auf: Sie spielte nicht fehlerfrei, aber deutlich druckvoller als zu Beginn. Satzübergreifend holte sie sich so sieben Spiele in Serie, was eine schnelle 4:0-Führung im zweiten Satz nach sich zog.

Kerber gibt 4:0-Führung ab, aber nicht das Match

Dann jedoch gab es einen Bruch im Spiel der Deutschen. Die Souveränität war plötzlich wieder dahin. Während Cornet ihre Service-Games nun locker nach Hause holen konnte, begann bei Kerber das große Zittern. Statt 4:0 stand es plötzlich nur noch 5:4. Und statt das Match auszuservieren, gab sie an die Französin auch noch das Break zum 5:5 ab.

Der Satz war gekippt, aber dennoch war noch alles drin. Und "Angie" kämpfte im Flutlicht von Rom um einen Zweisatzsieg. Und so gelang ihr tatsächlich das erneute Break. Sie erhielt also ein weiteres Mal die Chance, das Match auszuservieren. Und diesmal behielt sie die Nerven. Mit ihrem ersten Matchball holte sich die Halbfinalistin von 2012 den 6:2, 7:5-Sieg, der härter erkämpft war, als es der bloße Blick auf das Scoreboard erahnen lässt. 

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(Bild © imago images/ ThomasReiner.pro)

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Ronald Tenbusch
am 11.05.2021 gepostet von:
Ronald Tenbusch
Redakteur
Wackelige Schläge auf dem Court, punktgenaue Texte im Web. Holte sich bei einem Schüttler-Match in Melbourne den Sonnenbrand seines Lebens. Hat dank des Sportjournalismus die Welt gesehen. Vermisst Tommy Haas' einhändige Rückhand.

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