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3:24 Stunden! Thiem in irrem Nervenkrimi gestürzt

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13.05.2021|23:00 Uhr|von Maximilian Bohne
3:24 Stunden! Thiem in irrem Nervenkrimi gestürzt

Was für ein irres Match! Dominic Thiem ist beim ATP-Masters von Rom in der dritten Runde an Lorenzo Sonego gescheitert. Nach einem epischen Drama in mehreren Akten setzte der Italiener sich mit 6:4, 6 (5):7, 7:6 (5) durch. 

Fans peitschen Sonego nach vorne

Es gibt zur Zeit einfach keine leichten Partien für die Nummer vier der Weltrangliste. Letzte Woche war in Madrid gegen Zverev Schluss, in Runde zwei von Rom überstand der Österreicher am Mittwoch ein knappes Match gegen Marton Fucsovics. Und auch gegen Sonego bekam Thiem schnell Probleme. Der Italiener spielte starkes Tennis und wurde von den anwesenden Fans obendrein nach nahezu jedem Ballwechsel frenetisch gefeiert. 

Und das zeigte Wirkung. Sonego schien von Beginn an der bissigere Spieler zu sein und machte Thiem gerade in den langen Ballwechseln immer wieder große Probleme. Außerdem funktionierte der Aufschlag des Weltranglisten-33. extrem gut. Im fünften Spiel schnupperte der 26-Jährige erstmals am Break, im siebten Schlug er dann endgültig zu und ging mit 4:3 in Front. Zwar gelang es Thiem bei 4:5 aus seiner Sicht noch einmal, sich eine Chance zum Rebreak zu erspielen, doch Sonego blieb eiskalt und verwandelte zum 6:4. 

Dramatisches Finish im zweiten Satz

Und auch in Satz zwei wackelte Thiem gewaltig. Sowohl beim Stand von 4:4 als auch bei 5:5 musste "Domi" Breakbälle abwehren, was ihm in allen vier Fällen gelang. Schließlich ging der Durchgang in den Tiebreak, wo schließlich Thiem die besseren Nerven hatte und mit 7:5 zum Satzausgleich verwandelte. 

Alles erinnerte nun an das Fucsovics-Match vom Mittwoch, als Thiem nach Satzrückstand ebenfalls im Tiebreak des zweiten Satzes der Houdini-Akt gelungen war. Gegen den Ungarn hängte Thiem ein 6:0 in Satz drei an, aber gegen Sonego? Der Italiener ließ sich weder vom verlorenen Durchgang, noch von der Tatsache, dass das Spiel vor Beginn des dritten Satzes unterbrochen werden musste, weil alle Fans aufgrund einer Ausganssperre nach Hause mussten, aus der Ruhe bringen. 

Irrer Tiebreak entscheidet irre Partie

Sonego schnappe sich sofort das Break und ging mit 2:0 in Führung. Einmal mehr sah es nach einem Underdog-Sieg aus - und einmal mehr schlug Thiem zurück. Mit vier Spielen in Serie brachte der Lichtenwörther sich zurück auf Kurs und in Führung. Doch der Vorsprung wollte einfach nicht über die Ziellinie. Sonego kämpfte aufopferungsvoll und belohnte sich schließlich mit dem 5:5-Ausgleich. Ein Tiebreak musste her. 

Die Spannung des Tiebreaks war kaum in Worte zu fassen. Sonego legte auf 5:3 vor, Thiem glich mit zwei irren Rückhand-Winnern wieder aus. Letztlich war es Sonego, der seinen ersten Matchball nach 3:24 Stunden mit einem krachenden Aufschlag verwandelte. Im Viertelfinale kommt es am Freitag nun zum Duell mit Andrey Rublev, der sich gegen Roberto Bautista Agut mit 6:4, 6:4 durchsetzen konnte. 

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(Bild © IMAGO / LaPresse)

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Maximilian Bohne
am 13.05.2021 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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