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Der König schlägt zurück – Starker „Sascha“ unterliegt strauchelndem Nadal

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14.05.2021|14:17 Uhr|von Björn Walter
Der König schlägt zurück – Starker „Sascha“ unterliegt strauchelndem Nadal

Aus der Traum vom vierten Streich in Serie! Nach zuletzt drei aufeinanderfolgenden Siegen gegen Rafael Nadal musste sich Alexander Zverev im Viertelfinale von Rom dem „King of Clay“ mit 3:6, 4:6 geschlagen geben, der trotz eines üblen Sturzes in Satz eins am heutigen Freitag nicht zu stoppen war.

Abgesehen davon wirkte der Spanier physisch den entscheidenden Tick frischer. Während Nadal den Kraftakt gegen Denis Shapovalov gut weggesteckt hatte, konnte man Zverev zumindest phasenweise anmerken, dass ihm die Dreisatzschlacht gegen Kei Nishikori noch in den Knochen steckte.

Starker Zverev muss sich noch stärkerem Nadal beugen

Dies spiegelte sich in der Anfangsphase auch im Ergebnis wieder. 0:1, 0:2, 0:3, 0:4 – „Sascha“ fehlte in den ersten Minuten komplett der Zugriff aufs Match. Doch Zverev rappelte sich auf. Der vor Selbstbewusstsein strotzende Madrid-Champion fand mit fortlaufender Spieldauer immer besser in die Partie.

Hatte Nadal die Ballwechsel bis Mitte des ersten Satzes noch mit viel Länge und Spin dominiert, drückte der 24-jährige Deutsche nach dem Break zum 1:4 dem Spiel seinen Stempel auf. Plötzlich waren die kraftvollen Schläge wieder da, die Zverev in der spanischen Hauptstadt den Weg zum Triumph geebnet hatten.

Nadal ist in Rom allerdings ein anderer Gegner. Der neunfache Champion behielt das Heft des Handelns in der Hand. Selbst der böse Sturz beim Stand von 3:5, 15:30 aus Zverevs Sicht steckte „Rafa“ gut weg.

Trotz bösem Sturz – „Rafa“ wieder im Aufwind

Der 34-Jährige war auf dem Weg ans Netz an der Aufschlaglinie hängengeblieben und hart auf die linke Hüfte gefallen. Kurz darauf sicherte sich Nadal dennoch die Satzführung. Zverev blieb dran. Spätestens jetzt hatte das Generationenduell alles, was sich die Tennisfans von diesem Match versprochen hatten.

In den entscheidenen Momente war Nadal allerdings noch etwas griffiger. Der Aufschlagverlust zum 2:3 in Durchgang zwei stellte die Weichen in Richtung des Mallorquiners. Zverev blieb zwar auch danach in den hart umkämpften Rallys ein Gegner auf Augenhöhe, zur durchaus möglichen Wende sollte es aber nicht mehr reichen.  

Dank exzellenter Stopps und extremer Widerstandsfähigkeit rettete sich Nadal ins Ziel. Im Halbfinale trifft die Nummer drei der Welt am Samstag auf Turnierüberraschung Reilly Opelka. Der US-Aufschlagriese hatte Federico Delbonis in zwei Sätzen wegserviert.

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(Bild (c) IMAGO/ LaPresse)

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Björn Walter
am 14.05.2021 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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