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Italien-Sensation wirft auch Rublev raus

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15.05.2021|13:40 Uhr|von Maximilian Bohne
Italien-Sensation wirft auch Rublev raus

Es ist eine unfassbare Woche für Lorenzo Sonego. Erst schaffte der italienische Fan-Liebling die Überraschung gegen Dominic Thiem, jetzt drehte der 26-Jährige einen Satzrückstand gegen Andrey Rublev. 

Sonego: Die italienische Hoffnung

Begleitet von frenetischem Jubel der extrem lautstarken italienischen Fans verwandelte Sonego nach rund zweieinhalb Stunden Spielzeit zum 3:6, 6:4, 6:3 gegen Rublev und feierte den ersten Einzug in ein Masters-Halbfinale seiner Karriere. Es ist eine besondere Woche für den Weltranglisten-33. beim Heimturnier in Rom. Nicht Matteo Berrettini, nicht Fabio Fognini. Nein, Lorenzo Sonego hält in dieser Woche die grün-weiß-roten Hoffnungen am Leben. 

Und das in begeisternder Manier. Schon bei seinem Erfolg über Thiem wusste Sonego zu begeistern und drehte im dritten Satz einen Rückstand noch zum Sieg. Und auch gegen Rublev schaffte der Lokalmatador die große Wende. Denn dem Russen war im ersten Satz als erster das Break gelungen, das er ruhig durch den Satz transportierte und sogar mit einem weiteren Break zum 6:3 veredelte. 

Sonego powert Rublev aus 

Doch Sonego ließ den Kopf nicht hängen. Mit nahezu allen Zuschauern im Rücken ging er erstmals selber mit Break in Führung. Während Rublev nun immer entnervter wirkte, gewann Sonego immer weiter an Oberwasser. Begleitet von einem lauten Jubelschrei gelang der 6:4-Ausgleich. 

Die Stimmung im Entscheidungsdurchgang erinnerte an ein vollbepacktes Fußballstadion. Sprechchöre, Fangesänge und unaufhörliche Anfeuerungsrufe peitschten den Italiener nach vorne. Das vierte und fünfte Spiel dienten als Wegweiser. Erst wehrte Sonego einige Breakbälle ab und glich zum 2:2 aus, dann breakte er selber zu null zum 3:2. Und diesen Vorsprung ließ die Nummer 33 der Welt sich nicht mehr nehmen. 

Nach 2:32 Stunden Spielzeit verwandelte Sonego seinen zweiten Matchball zum 3:6, 6:4, 6:3. Im Halbfinale geht es - schon am Samstagnachmittag - nun gegen niemand geringeres als Novak Djokovic, der sich in einem Zwei-Tages-Viertelfinale gegen Stefanos Tsitsipas durchsetzen konnte. 

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(Bild © IMAGO / NurPhoto)

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Maximilian Bohne
am 15.05.2021 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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