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Top-Talent raus! Federer-Bezwinger schlägt erneut zu

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20.05.2021|17:00 Uhr|von Dennis Ebbecke
Top-Talent raus! Federer-Bezwinger schlägt erneut zu

Es hätte eine gefühlte Wachablösung werden können, doch am Ende ist es Dominic Stephan Stricker trotz eines starken Auftritts gegen Pablo Andujar nicht gelungen, den Federer-Bezwinger zu stoppen. Der 18-jährige Schweizer verlor am Donnerstag im Viertelfinale mit 6:4, 4:6, 4:6 gegen den spanischen Routinier. Die Nummer 419 der Welt war der letzte verbliebene Lokalmatador beim ATP-Turnier in Genf.

Stricker strickte bei diesem 250er lange an seinem großen Traum - und wie! Ob der frühere Weltranglistendritte Marin Cilic oder der Ungar Marton Fucsovics: Beide konnten gegen das Top-Talent nicht einen Satz gewinnen. Der 35-jährige Andujar, der sich auf Sand am wohlsten fühlt (vier Turniersiege), knackte den 17 Jahre jüngeren Eidgenossen letztlich nach einer Kraftanstrengung.

Der junge Linkshänder Stricker nahm von Beginn an mit harten Aufschlägen und druckvollen Grundlinienschlägen das Heft in die Hand. Zur Belohnung sprang das frühe Break zum 1:0 heraus. Zwar musste auch er einmal seinen Service abgeben (zum 3:3), doch daran hielt er sich nicht lange auf. Mit dem sofortigen Re-Break war der Vorsprung schnell wieder hergestellt.

Identischer Verlauf im zweiten Satz - zumindest fast ...

Im zweiten Satz erging es Andujar zunächst nicht besser. Erneut kassierte er das 0:1-Break und musste wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Dieses Déjà-vu-Gefühl verstärkte sich, als es dem Spanier wie bereits in Durchgang eins glückte, zum 3:3 auszugleichen. Dem Gesetz der Serie nach hätte nun eigentlich der Wildcard-Inhaber erneut das Re-Break holen müssen - diesmal blieb die direkte Antwort jedoch aus. Stattdessen musste der junge Schweizer sogar den Satzverlust hinnehmen.

Mit Beginn des entscheidenden Satzes war Stricker die mentale Anspannung anzumerken. Bestes Beispiel: Bei eigenem Aufschlag legte er einen leichten Smash ins Netz - ein vermeidbarer Fehler, der ihm das Service-Game (0:2) kosten sollte. Mit dem Rücken zur Wand meldete sich der Shootingstar im weiteren Verlauf noch einmal zurück, holte sich zu Null das Break zum 3:4. Obwohl er es nicht mehr in den Tiebreak schaffte und das entscheidende Aufschlagspiel zum 4:6 abgab: Hochachtung für diesen mutigen Auftritt, Dominic!

Halbfinale: Dieser Deutsche könnte Andujars nächster Gegner werden

Im Halbfinale von Genf könnte es nun zu einem Duell zwischen Andujar und Dominik Koepfer kommen, sofern der Schwarzwälder sein Match im Anschluss gegen den starken Casper Ruud aus Norwegen gewinnt. In diesem Fall würden dem Deutschen "nur" noch zwei Siege fehlen, um in die Fußstapfen von Titelverteidiger Alexander Zverev (Champion 2019) zu treten.

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(Bild (c) IMAGO/ Hasenkopf)

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Dennis Ebbecke
am 20.05.2021 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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