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Schade, "Pitbull"! Koepfer scheitert knapp an Sand-Shootingstar

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20.05.2021|19:15 Uhr|von Ronald Tenbusch
Schade, "Pitbull"! Koepfer scheitert knapp an Sand-Shootingstar

Gutes Match, gutes Turnier, aber am Ende war im Viertelfinale doch Endstation. Gegen Casper Ruud setzte es für Dominik Koepfer eine 6:2, 1:6, 4:6-Pleite. Unzufrieden muss der DTB-Profi mit seiner Woche aber nicht sein. Mit zwei gewonnen Spielen im Hauptfeld blickt der "Pitbull" auf sein erfolgreichstes Abschneiden seit Acapulco Mitte März zurück. Ruud hingegen erreicht sein viertes Halbfinale in Serie.

Gegen Ruud entwickelte sich von Beginn an eine offene Partie. Wenn der erste Aufschlag von Kopefer kam, fand sein norwegischer Kontrahent kaum ein geeignetes Gegenmittel. Koepfer war agil auf den Beinen und zeigte ein gutes Timing bei seinen Vorhandschlägen. Das brachte ihm im fünften Spiel das erste Break ein, welches er nicht nur bestätigte, sondern mit einem weiteren Break sogar ausbauen konnte.

Nach 38 Minuten nutzte der 27-Jährige aus Furtwangen seinen vierten Satzball zum Gewinn des ersten Durchgangs. Gegen die Nummer 21 der Welt hatte Koepfer den vielleicht besten Satz seiner bisherigen Sandplatzsaison gezeigt. Doch im zweiten Durchgang zeigte sich, wieso Ruud zu den stärksten Asche-Spielern auf der Tour zählt.

Ruud dreht auf - Koepfer mit großer Moral

Nun drehte der Halbfinalist der Masters-Turniere von Monte Carlo und Madrid richtig auf. Mit gewaltigen Topspin-Schlägen machte Ruud dem Deutschen nun das Leben schwer. Weil Koepfers erster Aufschlag immer seltener kam und er mit dem zweiten Service kaum einen Punkt holen konnte, drehte sich die Partie nun zugunsten des 21-Jährigen. Mit 6:1 ging der Satz an Ruud.

Koepfer ließ sich vor dem Entscheidungssatz vom Physio behandeln. Vermutlich, um Körper und Kopf noch einmal zu lockern. Mit mittelmäßigem Erfolg. Der Linkshänder bekam nun zwar seine Probleme mit dem zweiten Aufschlag in den Griff, dafür ging aber die Erfolgsquote mit dem ersten Aufschlag in den Keller. 

Das nutzte Ruud im dritten Spiel aus, als er Koepfer zu 30 den Aufschlag abnehmen konnte. Entschieden war das intensive Match damit aber noch nicht, weil der "Pitbull" sich mit der Niederlage noch nicht abfinden wollte. Die großen Chancen zum Comeback kamen im achten und im zehnten Spiel, als er sich insgesamt vier Breakmöglichkeiten erarbeiten konnte.

Ruud gelang es jedoch, alle abzuwehren und die Partie letztlich ins Ziel zu bringen. Nach einem harten Stück Arbeit zog Ruud ins Halbfinale ein und trifft dort auf Federer-Bezwinger Pablo Andujar Alba. Für Koepfer hingegen geht eine gute Woche zu Ende, die mit etwas mehr Fortune noch besser hätte werden können.

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(Bild (c) IMAGO/ ZUMA Wire)

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Ronald Tenbusch
am 20.05.2021 gepostet von:
Ronald Tenbusch
Redakteur
Wackelige Schläge auf dem Court, punktgenaue Texte im Web. Holte sich bei einem Schüttler-Match in Melbourne den Sonnenbrand seines Lebens. Hat dank des Sportjournalismus die Welt gesehen. Vermisst Tommy Haas' einhändige Rückhand.

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