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Oldie vs sich selbst - Kämpfer vs Legende - Nummer 2 vs Mega-Talent

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04.06.2021|10:00 Uhr|von Adrian Rehling
Oldie vs sich selbst - Kämpfer vs Legende - Nummer 2 vs Mega-Talent

Damit war am gestrigen Donnerstag nun wirklich überhaupt nicht zu rechnen. Alle drei deutschen Herren zogen in die dritte Runde ein. Mit jeweils drei hervorragenden Darbietungen. Die Vorzeichen nun: Völlig unterschiedlich.

Der 37-jährige Philipp Kohlschreiber schlug 2021-Senkrechtstarter Aslan Karatsev sehr überraschend mit 6:3, 7:6, 4:6, 6:1 und steht damit nun zum ersten Mal seit 2014 in der dritten Runde eines Slams. Er hat es sich also auch selbst noch einmal bewiesen. Nun geht es gegen Top-10-Akteur Diego Schwartzman.

Eine Legende hat derweil Dominik Koepfer vor der Brust. Nach seinem 6:3, 6:2, 3:6, 6:4 gegen Taylor Fritz wartet nun kein geringerer als Roger Federer. Und Koepfer? Der scheint sich daraus ziemlich wenig zu machen: "Ich spiele die großen Turniere jetzt zum zweiten Mal und ich habe immer mehr das Gefühl, dass ich hier hingehöre. Ich glaube an mich und die Resultate kommen. Ich will Roger einen Kampf liefern und versuchen zu gewinnen." 

Auf Jan-Lennard Struff wartet nach dem glatten 7:5, 7:6, 6:4 gegen Facundo Bagnis nun ein auftrumpfender Youngster. Es geht gegen Carlos Alcaraz, seines Zeichens der jüngste Spieler in der dritten Runde der French Open seit 1992. "Struffi" zeigt sich gewarnt: "Er ist ein brutales Talent, das wird ein taffes Ding."

Becker schwärmt vom DTB-Quartett

Und mit Alexander Zverev hatte schon tags zuvor ein Deutscher den Sprung in die dritte Runde geschafft. Also ist es nun ein Quartett aus vier DTB-Profis, das Legende Boris Becker ins Schwärmen brachte. 

Denn seit 1993 waren die Deutschen nicht mehr so erfolgreich. Damals erreichten Marc-Kevin Goellner, Bernd Karbacher, Patrick Kühnen, Carl-Uwe Steeb und Michael Stich (mindestens) die dritte Runde. Becker zum Vergleich: "Wir reden hier über den Anfang der 90er und haben jetzt 2021. Ein sehr guter Tag. Die Ergebnisse konnte man so nicht erwarten."

Und das DTB-Quartett scheint mit seinen Überraschungen noch nicht am Ende.

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(Bild (c) IMAGO / GEPA pictures)

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Adrian Rehling
am 04.06.2021 gepostet von:
Adrian Rehling
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