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Top-10-Star beendet "Kohlis" tolle French-Open-Reise

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05.06.2021|13:10 Uhr|von Ronald Tenbusch
Top-10-Star beendet "Kohlis" tolle French-Open-Reise

Es war eine der großen Geschichten der ersten Turnier-Woche von Roland Garros. Der wundersame Drittrunden-Einzug von Philipp Kohlschreiber bei den French Open. Nun aber ist das Turnier für den 37-jährigen DTB-Profi zu Ende. Gegen den an Nummer zehn gesetzten Sandplatz-Spezialisten Diego Schwartzman setzte es eine klare 4:6, 2:6, 1:6-Niederlage. Dennoch darf "Kohli" nach vielen Monaten der Rückschläge erhobenen Hauptes die französische Hauptstadt verlassen.

Eigentlich kam der Deutsche auch gegen Schwartzman gut in die Partie. Stück für Stück konnte sich der Argentinier aber Vorteile erarbeiten. Im fünften Spiel dann war es so weit: Zu null musste "Kohli" sein Service abgeben. Im Anschluss spielte sich Schwartzman richtig frei und bewies, warum er bei den French Open im vergangenen Herbst bis ins Halbfinale vorrücken konnte. Höhepunkt war ein Winner seitlich am Netz vorbei.

Der Deutsche konnte nicht mehr zurückschlagen, Satz eins ging an den Argentinier. Dann gelang "Kohli" endlich ein Break. Schade nur, dass er sein Service zum Start des zweiten Durchgangs selbst dreifach abgeben musste. Ein schnelles 5:1 für Schwartzmann war die Folge. Dem deutschen Routinier fehlte irgendwie die Leichtigkeit, die ihn bei seinem Sensationssieg gegen Aslan Karatsev in Runde zwei noch ausgezeichnet hatte.

Kohli mit körperlichen Problemen

Kohlschreiber konnte zwar noch einmal sein Service halten, dann aber machte Schwartzmann, der in er Vorrunde Aljaz Bedene in drei Sätzen schlagen konnte, auch Satz zwei zu. Kohlschreiber nahm dann wegen Problemen mit den Adduktoren ein Medical-Timeout. Kein Wunder: Erstmals seit dem Masters in Rom 2019 hat Kohlschreiber in dieser Woche auf der ATP-Tour überhaupt wieder zwei Matches in einem Turnier gewonnen.

Gehandicapt und mit doppeltem Satzrückstand vor der Brust war "Kohli" nun anzumerken, dass er schwer auf die Zähne beißen musste. Schwartzman blieb bei seiner Linie, machte wenig Fehler und nutzte die seines Gegenübers aus. Die Spiele liefen nun  ziemlich glatt durch - leider meist zugunsten des Argentiniers.

Nach rund zwei Stunden ging auch der dritte Satz und damit das Match an Schwartzman. Court Suzanne-Lenglen erhob sich dennoch für die bemerkenswerte Woche des deutschen Routiniers. Vor allem aber bekam Schwartman den verdienten Applaus für eine ganz starke Vorstellung. Nach drei Runden ist er noch immer ohne Satzverluste. Im Achtelfinale geht es nun gegen den Sieger der Partie Carlos Alcantaraz gegen Jan-Lennard Struff.

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 (Bild © IMAGO / PanoramiC)

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Ronald Tenbusch
am 05.06.2021 gepostet von:
Ronald Tenbusch
Redakteur
Wackelige Schläge auf dem Court, punktgenaue Texte im Web. Holte sich bei einem Schüttler-Match in Melbourne den Sonnenbrand seines Lebens. Hat dank des Sportjournalismus die Welt gesehen. Vermisst Tommy Haas' einhändige Rückhand.

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