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5 Sätze und Aufgabe! Djokovic wendet irren Datum-Fluch ab

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07.06.2021|17:00 Uhr|von Björn Walter
5 Sätze und Aufgabe! Djokovic wendet irren Datum-Fluch ab

Der 7. Juni in Roland Garros und Novak Djokovic sind keine Freunde! Zumindest war das in der Vergangenheit der Fall. Vier bittere Niederlagen zwischen 2013 und 2019 gegen Dominic Thiem, Stan Wawrinka und Rafael Nadal musste der Serbe an diesem ominösen Datum erleiden.

Beinahe hätte ihn die Geschichte auch am heutigen Montag, den 7. Juni 2021, wieder eingeholt. Doch die Nummer eins der Welt zog den Kopf noch einmal aus der Schlinge. Trotz 0:2-Satzrückstand setzte sich der „Djoker“ im Achtelfinale mit 6:7 (7), 6:7 (2), 6:1, 6:0 und 4:0 gegen den zunächst sensationell aufspielenden Italiener Lorenzo Musetti durch, der im fünften Satz vorzeitig aufgeben musste.

Sensationellem Musetti geht der Sprit aus

Es war ein kurioses Match mit zwei komplett unterschiedlichen Gesichtern. Zunächst schlug die Stunde des 19-jährigen Supertalents aus Italien. Musetti agierte in den Sätzen eins und zwei nicht nur auf Augenhöhe mit dem großen Favoriten, sondern hatte sogar in vielen Bereichen die Nase vorn. Während Djokovic zahlreiche ungewohnte Fehler mit der Rückhand produzierte, trumpfte der Youngster mutig, ausbalanciert und enorm variabel auf.

Nach Break und Rebreak in der Mitte beider Durchgänge musste die Entscheidung jeweils im Tiebreak fallen. Dort war Musetti zweimal der bessere Spieler. Satz eins holte er sich mit einer brachialen Inside-Out-Vorhand, im Tiebreak des zweiten klatschte ein irrer Notschlag auf die Linie. Djokovic wirkte konsterniert, von Resignation fehlte jedoch jede Spur.

Der 18-fache Grand-Slam-Champion verließ den Platz und kehrte wie neugeboren zurück. Im dritten Satz gab er innerhalb von nur 28 Minuten lediglich ein Spiel ab. In Durchgang Nummer vier fegte Djokovic sogar zu Null in nur 19 Minuten über den nun völlig entkräftet wirkenden Italiener hinweg.

Djokovic wendet Sensation ab

Neben der stärkeren Physis spielte dem Rekord-Weltranglistenersten längst auch die deutlich größere Erfahrung in die Karten. 2018 hatte er an selber Stelle noch nach zwei verlorenen Tiebreaks gegen Musettis Landsmann Marco Cecchinato im Viertelfinale den Kürzeren gezogen. Eine Wiederholung blieb Djokovic erspart.

Weil der 34-Jährige auch im fünften Satz sofort die Initiative an sich riss, schwand bei Musetti der Glaube an die Sensation. Der Weltranglisten-76. mit Wahlheimat Monte Carlo versuchte zwar noch einmal alles, Djokovic drückte die Tür aber mit Vehemenz zu.

Dank zahlreicher Stopp-Lob-Einlagen zog er dem deutlich angeschlagenen Filigrantechniker endgültig den Zahn. Beim Stand von 4:0 im fünften Durchgang gab Musetti auf. Im Viertelfinale trifft Djokovic erneut auf einen Italiener: Matteo Berrettini. Der Hard-Hitter aus Rom hatte vom Rückzug von Roger Federer profitiert.

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(Bild (c) IMAGO/ PanoramiC)

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Björn Walter
am 07.06.2021 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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