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Nach 15 Siegen in Serie! Krawietz-Aus in seinem Wohnzimmer

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08.06.2021|13:45 Uhr|von Ronald Tenbusch
Nach 15 Siegen in Serie! Krawietz-Aus in seinem Wohnzimmer

Das kaum noch für möglich gehaltene, ist passiert. Kevin Krawietz hat ein Doppel-Spiel bei den French Open verloren. Der zweimalige Gewinner von Roland Garros zog im Viertelfinale an der Seite von Horia Tecau gegen Juan-Sebastian Cabal und Robert Farah nach großem Kampf den Kürzeren. Das 2:6, 7:6(3), 5:7 bedeutete für Mies, nach zwei Titeln in Paris mit Andreas Mies und übergreifend 15 Siegen in Serie, das Aus.

Schon der Start ging gehörig daneben. Gleich ihre beiden ersten Aufschlagspiele musste das deutsch-rumänische Duo abgeben. Es dauerte eine knappe halbe Stunde, ehe Krawietz/Tecau erstmals einen Spielgewinn bejubeln durften. Das 1:4 war aber nicht der Start zur großen Aufholjagd.

Krawietz/Tecau konnten sich im Laufe des Satzes zwar sechs Breakchancen erarbeiten, nutzen konnten sie aber keine. Und so hielten die an zwei gesetzten Kolumbianer Cabal/Farah ihren Vorsprung und sicherten sich den ersten Durchgang. Krawietz und Tecau standen also mit dem Rücken zur Wand.

Krawietz/Tecau kämpfen sich zurück

Beide Doppel konnten im zweiten Satz ihre Aufschlagquoten hochschrauben. Breaks fielen daher keine. Es kam zum Tiebreak. Und den hatten Krawietz/Tecau von Beginn an unter Kontrolle. Zu drei holten sie sich den Tiebreak und damit einen Entscheidungssatz. 

Dem an neun gesetzten Duo gelang es, den Schwung des gewonnenen Satzes mitzunehmen. Gleich im ersten Aufschlagspiel machten sie enormen Druck beim Return. Cabal/Farah unterliefen nun immer häufiger Doppelfehler. Das frühe Break war die Konsequenz. War das schon der entscheidende Spielgewinn Richtung Halbfinale?

Zunächst sah es danach aus, denn Krawietz/Tecau hielten ihre ersten drei Service-Games im dritten Satz zu null. Nicht umsonst standen Cabal und Farah standen aber schon drei Mal im Halbfinale von Paris. Die Kolumbianer wissen, dass ein Moment ausreichen kann, um ein Match zu kippen. Und so holten sie sich im achten Spiel völlig aus dem Nichts das Re-Break. 

Das Momentum war nun erneut gekippt und die Kolumbianer am Drücker. Sie brachten anschließend nicht nur ihr eigenes Service sicher durch. Krawietz/Tecau mussten nun auch gegen den Matchverlust servieren. Der Druck war zu groß. Das Break ging an Cabal/Farah und damit auch der Sieg.

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(Bild (c) IMAGO/ Hasenkopf)

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Ronald Tenbusch
am 08.06.2021 gepostet von:
Ronald Tenbusch
Redakteur
Wackelige Schläge auf dem Court, punktgenaue Texte im Web. Holte sich bei einem Schüttler-Match in Melbourne den Sonnenbrand seines Lebens. Hat dank des Sportjournalismus die Welt gesehen. Vermisst Tommy Haas' einhändige Rückhand.

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