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2 Halbfinale-Duelle, die niemand erwartet hätte

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10.06.2021|11:30 Uhr|von Björn Walter
2 Halbfinale-Duelle, die niemand erwartet hätte

Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. Wer auf diese Halbfinal-Paarungen bei den Damen vor den French Open getippt hatte, ist jetzt vermutlich um eine ordentliche Stange Geld reicher.

Weder Titelverteidigerin Iga Swiatek noch Vorjahresfinalistin Sofia Kenin haben es in die Vorschlussrunde geschafft. Auch Serena Williams, Aryna Sabalenka, Petra Kvitova oder Ashleigh Barty sind bereits lange zuvor aus dem Titelrennen ausgeschieden.

Keine Top-Ten-Duelle bei diesen French Open

Die Halbfinal-Duelle am heutigen Mittwoch lauten stattdessen Anastasia Pavlyuchenkova gegen Tamara Zidansek und Maria Sakkari gegen Barbora Krejcikova. Damit setzt sich ein irrer Trend fort. In zehn der letzten 26 Grand Slams gab es bei den Damen keine Duelle zwischen Top-Ten-Spielerinnen.

So auch bei diesen French Open, die erneut zur Wundertüte mutierten. Dies soll die großartigen Leistungen der Halbfinalistinnen allerdings keinesfalls schmälern. Vor allem Sakkari sticht heraus. Das griechische Energiebündel besiegte mit Ex-Australian-Open-Champion Kenin und Topfavoritin Swiatek zuletzt schließlich zwei absolute Schwergewichte der Szene.

Sakkari nun Titelaspirantin Nummer eins

Sakkari ist die beste Aufschlägerin des Turniers. Bis zum Semifinale servierte sie 26 Asse, gewann 77 Prozent ihrer Punkte über den ersten Aufschlag und hielt 82 Prozent ihrer Aufschlagspiele. Als Nummer 17 der Setzliste ist sie ebenfalls die nominell am besten klassierte verbliebene Spielerin, die am Samstag erstmals eine Major-Trophäe im Einzel in den Himmel recken darf.

Im Doppel ist dies ihrer heutigen Gegnerin bereits zweimal geglückt. Die 25-jährige Tschechin Krejcikova hatte im Viertelfinale US-Wunderkind Coco Gauff überraschend aus allen Titelträumen gerissen.

Neue Premieren-Siegerin in Paris

Ins erste Duell des Tages (nicht vor 15:00 Uhr live auf Eurosport) geht Pavlyuchenkova als Favoritin. Für die 29-jährige Russin spricht vor allem der Vorsprung an Erfahrung gegenüber Zidansek. Die sechs Jahre jünge Slowenin war vor Roland Garros noch nie über die zweite Runde eines Grand-Slam-Turnier hinausgekommen. Den Rückenwind des dramatischen Auftaktsiegs gegen die ehemalige US-Open-Siegerin Bianca Andreescu trug sie bis ins Halbfinale – und vielleicht noch weiter.

Eines steht jetzt bereits fest: Auch in diesem Jahr wird sich in Paris ein neuer Name in die Siegerinnenliste eintragen. Sicher ist nur das Unerwartbare!

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(Bild (c) IMAGO/Collage)

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Björn Walter
am 10.06.2021 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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