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"Sascha" verpasst das Mega-Comeback

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11.06.2021|18:35 Uhr|von Maximilian Bohne
"Sascha" verpasst das Mega-Comeback

Alexander Zverev ist im Halbfinale der French Open an einem starken Stefanos Tsitsipas gescheitert. Die deutsche Nummer eins fand erst zu spät zu ihrem besten Spiel und musste sich dem Griechen mit 3:6, 3:6, 6:4, 6:4, 3:6 geschlagen geben. 

Tsitsipas in erstem Slam-Finale 

Für Tsitsipas bedeutet der Triumph den ersten Finaleinzug bei einem Grand-Slam-Turnier überhaupt. Im Endspiel bekommt er es am Sonntag nun mit Novak Djokovic oder Rafael Nadal zu tun, die im zweiten Halbfinale aufeinandertreffen. Doch auch für Zverev kann sich das Turnier mehr als sehen lassen: Nach der Final-Teilnahme bei den US Open 2020 und den Australian Open Anfang des Jahres erreichte der Hamburger zum dritten Mal in Folge ein Major-Halbfinale. 

Tsitsipas erwischte auf dem ordentlich gefüllten Court Philippe Chatrier den besseren Start. Zverev unterliefen gleich in seinem ersten Aufschlagspiel ein paar einfache Fehler - das 0:2 stand schnell auf der Anzeigetafel. Zwar kam der 24-Jährige in der Folge besser in die Partie, doch Tsitsipas blieb beim Aufschlag zu stabil. Einen ersten Satzball bei 3:5 wehrte Zverev noch gut ab, beim zweiten segelte eine Rückhand knapp ins Aus, der Satzrückstand war besiegelt. 

Satz zwei: Stark angefangen, stark nachgelassen

Zverev startete deutlich entschlossener in den zweiten Durchgang. Ein Vorhandfehler seines Kontrahenten ermöglichte das erste Break für den Deutschen, der die Führung beim Aufschlag zum 3:0 veredelte. Doch dann schlich sich der Fehlerteufel zurück ins Spiel des Weltranglistensechsten. 

Tsitsipas schnappte sich das Break schnell zurück, glich auf 3:3 aus und profitierte dann von einer Vorhand Zverevs, die von der Netzkante noch ins Aus sprang - noch ein Break, 4:3. Und damit nicht genug. Zverev fand nicht mehr zurück in den Satz und musste schließlich das sechste Spiel in Folge und damit auch den zweiten Satz abgeben. 

Zverev schlägt zurück

Doch Zverev steckte weiter nicht auf. Selbstbewusst ging er in Satz drei abermals mit Break in Führung. Und dieses Mal gelang es ihm, den Vorsprung zu halten und beim eigenen Service durch den Satz zu transportieren. Zu null servierte "Sascha" zum 6:4 aus. Alles war wieder offen. 

Jetzt war Zverev wieder richtig im Spiel und genoss zu Beginn des vierten Durchgangs das Momentum. Zum dritten Mal in Serie ging das erste Break des Durchgangs an Deutschen, der Tsitsipas mehr und mehr zum hadern brachte. Noch wichtiger: Der Aufschlag funktionierte jetzt zuverlässig und diente als Erfolgsgarant. Nur vier Punkte gab Zverev beim Aufschlag im ganzen Satz ab und erzwang mit 6:4 tatsächlich den Entscheidungsdurchgang. 

Die Spannung erreicht ihren Höhepunkt

Im Entscheidungsdurchgang hätte die Partie in beide Richtungen kippen können. Doch es war Tsitsipas, dem das erste Break zum 3:1 gelang, nachdem Zverev im ersten Aufschlagspiel noch drei Breakbälle hatte liegen lassen. Und nun fand der Grieche sich, ähnlich wie in den ersten beiden Durchgängen, wieder souveräner beim Service zurecht und transportierte den Vorsprung zum 5:2.

Bei Zverevs Aufschlag schnappte die Nummer fünf der Welt sich dann sogar vorzeitig vier Matchbälle, doch "Sascha" wehrte mit starkem Tennis ab. Ein Spiel später war es dann aber doch soweit und Tsitsipas verwandelte bei eigenem Aufschlag doch noch zum 6:3, 6:3, 4:6, 4:6, 6:3 und bejubelte seinen ersten Major-Finaleinzug überhaupt. 

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(Bild © IMAGO / Xinhua)

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Maximilian Bohne
am 11.06.2021 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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