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Champion "Nole" findet große Worte für Tsitsipas

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13.06.2021|20:50 Uhr|von Dennis Ebbecke
Champion "Nole" findet große Worte für Tsitsipas

Den 19. Major-Titel seiner glorreichen Karriere kann ihm niemand mehr nehmen: Novak Djokovic hat mit seinem Fünfsatz-Erfolg im Finale der French Open 2021mit seinem Fünfsatz-Erfolg im Finale der French Open 2021 über Stefanos Tsitsipas wieder einmal Historisches geleistet. Der Weltranglistenerste ist der erste Spieler der Open Era, der jedes Grand-Slam-Turnier mindestens zweimal gewonnen hat. In der Zeit davor gelang lediglich den australischen Tennis-Legenden Roy Emerson und Rod Laver dieses Kunststück. Dementsprechend emotional und glücklich präsentierte sich der Serbe auch im Rahmen der Siegerehrung, die er teils auf Englisch und teils auf Französisch abhielt.

Trotz seines großen Triumphes, mit dem er Roger Federer und Rafael Nadal (jeweils 20 Major-Titel) nun dicht auf den Fersen ist, wendete sich Djokovic im Anschluss an seinen Sieg nach über vier Stunden zunächst an Tsitsipas. Dieser hatte dem "Djoker" alles abverlangt und war zu Beginn des Matches sogar mit einer 2:0-Satzführung davongezogen. "Ich kann mir vorstellen, wie es jetzt in die aussieht, wie schwierig das ist. Doch das sind diese Matches, aus denen du am meisten lernen kannst", so Djokovic, der fest davon überzeugt ist, dass der 22-Jährige noch stärker wird. "Er wird viele Grand-Slam-Turniere gewinnen."

Tsitsipas: "Novak hat viele von uns inspiriert."

Alles in allem hatte aus Sicht des Griechen beim 7:6 (6), 6:2, 3:6, 2:6, 4:6 nicht viel gefehlt, um im ersten Grand-Slam-Finale überhaupt direkt den Coupe des Mousquetaires mit nach Hause zu nehmen. Das war auch der Grund, warum bei Tsitsipas die Enttäuschung vielleicht noch einen Tick größer war, als es bei einem klareren Spielverlauf der Fall gewesen wäre. Und das kann und wird ihm niemand verdenken. Im Gegenteil: Das Publikum feierte den zweiten Sieger mit lauten Tsitsipas-Rufen. Dieser sprach in seiner knappen Rede von einem "großen Fight". Er habe alles probiert, aber Novak sei am Ende der stärkere Spieler gewesen.

Aus seiner Bewunderung für den Champion machte er keinen Hehl: "Novak hat viele von uns inspiriert. Ich hoffe, dass ich mal die Hälfte von dem erreichen kann, was er erreicht hat."

Djokovic selbst ist sich seiner Erfolge sicherlich bewusst. Das bedeutet jedoch nicht, dass er mit seinen 34 Jahren schon genug hätte. Auch das machte der Serbe in seinem Siegerinterview klar, indem er ankündigte: "Ich werde weitermachen." Sein Dank ging neben seinem gesamten Team vor allem an seine Familie: "Die größte Motivation sind meine Frau und meine Kinder."

Erst Nadal, dann Tsitsipas: Darum wird Djokovic diese Siege nie vergessen

Wie motiviert er bei diesem Auftritt in Paris war, bewies nicht nur seine Aufholjagd gegen den jungen Mann aus Athen, sondern auch seine Revanche über Nadal. Nachdem dieser ihm im vergangenen Jahr noch eine Lehrstunde im Roland-Garros-Finale erteilt hatte, schlug der "Djoker" diesmal im Halbfinale eiskalt zurück. Um der Bedeutung dieses Sieges zwei Tage vor dem großen Finale Ausruck zu verleihen, fasste er beide Erfolge rhetorisch geschickt in nur einem Satz zusammen: "Ich werde diese letzten 48 Stunden nie vergessen."

"Nole" hat es wieder einmal geschafft. Oder um es mit den Worten seines Ex-Trainers und heutigen Eurosport-Experten Boris Becker zu sagen: "Novak Djokovic ist nicht von dieser Welt."

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(Bild © IMAGO / Hasenkopf)

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Dennis Ebbecke
am 13.06.2021 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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