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Auch „Sascha“ kracht raus! Favoritensterben geht weiter

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17.06.2021|17:48 Uhr|von Björn Walter
Auch „Sascha“ kracht raus! Favoritensterben geht weiter

Daniil Medvedev und Roger Federer sind bereits aus dem Titelrennen in Halle ausgeschieden. Nun hat es auch die größte deutsche Hoffnung erwischt: Alexander Zverev! Der Finalist von 2016 und 2017 zog gegen den starken Franzosen Ugo Humbert bei hochsommerlichen Temperaturen mit 6:7 (4), 6:3, 3:6 im Achtelfinale den Kürzeren.

Damit ist aus DTB-Sicht nur noch Philipp Kohlschreiber im Einzel vertreten. Der Wildcard-Inhaber misst sich am Freitag im Viertelfinale mit der Nummer sieben der Welt, Andrey Rublev. Jan-Lennard Struff musste seinen Traum vom Heimtriumph in Halle bereits am Mittwoch gegen US-Qualifikant Marcos Giron begraben.

Titeltraum für Zverev geplatzt

Zverev wollte die deutsche Fahne eigentlich deutlich länger hochhalten. Doch der French-Open-Halbfinalist und Mitfavorit agierte von der Grundlinie zu fehleranfällig. Das lag neben den für Rasen typischen Platzfehlern auch an der mitunter zu defensiven Positionierung des Weltranglistensechsten in der OWL-Arena.

Die Aufschläge funktionierten (insgesamt 20 Asse), von der Grundlinie war Humbert den entscheidenden Tick besser im ersten Satz. Das galt insbesondere für den Tiebreak, in dem „Sascha“ zu schnell mit 1:4 in Rückstand geriet. Eine Hypothek, die er nicht mehr ausgleichen konnte.

„Sascha“ fehlt die letzte Überzeugung in den Ballwechseln

Zverev spürte, dass er noch mehr riskieren musste. Weil er in den Ballwechseln auch im zweiten Durchgang zumeist das Nachsehen hatte, servierte er nun vermehrt die zweiten Aufschläge als erste. Mit Erfolg! Nach dem frühen Break zum 2:0 hämmerte er sich brachial bis zum Satzausgleich.

Die Vorhand lief jedoch auch im Finaldurchgang nicht flüssig durch den Ball. Es fehlte die letzte Überzeugung in den Rallys. Zverev hatte zwar die Chance beim Stand von 1:1 erneut mit dem Break in Führung zu gehen, prallte aber an Humberts couragierten Schlägen ab. Der 22-jährige Franzose machte es besser. Das Break zum 1:3 aus Zverevs Sicht war der entscheidende Nackenschlag für den gebürtigen Hamburger.

Dank seiner erbarmungslosen linken Vorhand-Klebe diktierte Humbert bis zum Ende das Geschehen. Im Viertelfinale trifft er im Youngster-Duell auf US-Boy Sebastian Korda.

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(Bild (c) IMAGO/ Claudio Gärtner)

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Björn Walter
am 17.06.2021 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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