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„Kohli“ verlangt Nummer 7 der Welt lange alles ab

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18.06.2021|12:38 Uhr|von Björn Walter
„Kohli“ verlangt Nummer 7 der Welt lange alles ab

Von Björn Walter aus Halle

Jetzt ist es Gewissheit! In diesem Jahr wird kein Deutscher die Einzeltrophäe beim Rasen-Klassiker in Halle in die Höhe recken. Die letzte DTB-Hoffnung Philipp Kohlschreiber musste sich im Viertelfinale dem starken Russen Andrey Rublev mit 6:7 (4), 2:6 geschlagen geben.

Dabei waren die Chancen auf einen Überraschungscoup gegen die Nummer sieben der Welt lange in Takt. Im Tiebreak des ersten Satzes konnte „Kohli“ schnell bis auf 3:0 davonziehen. Rublev zeigte Wirkung. Mit lauten russischen Flüchen quittierte er den Fehlstart und feuerte sein Racket auf den bereits leicht bräunlich verfärbten Rasen hinter der Grundlinie der OWL-Arena.

Kohlschreiber kann starken ersten Satz nicht krönen

Ein Raunen ging durch das spärlich gefüllte Rund. Bei hochsommerlichen Temperaturen hatte sich der Außenseiter bis zu diesem Zeitpunkt hervorragend geschlagen. In seinem ersten Viertelfinale in dieser Saison setzte Kohlschreiber der brachialen Power seines 14 Jahre jüngeren Gegners filigrane Tempowechsel und hervorragend vorbereitete Netzangriffe entgegen.

Doch gegen die Schlaghärte des Top-Ten-Manns war der Weltranglisten-128. in den Schlüsselmomenten machtlos. Eine Vorhand-Longline Rublevs mit gefühlter Lichtgeschwindigkeit schlug begleitet von einem lauten Stöhnen beim Stand von 3:4 wie ein Blitz auf der Seite des gebürtigen Augsburgers ein.

Rublev spielt brachiale Power aus

Ohne Breaks mündete der erste Durchgang in besagten Tiebreak. Dort befreite sich Rublev von der anfänglichen Umklammerung des Deutschen, da dieser nun doch einige vermeidbare Fehler zu viel einstreute. Ein giftiger Rückhandslice-Winner die Linie entlang, sicherte dem Turniermitfavoriten den ersten Satz.

„Kohli“ schlich in typischer Haltung mit gesenktem Kopf zur Bank und wurde kalt erwischt. Der Aufschlagverlust im ersten Spiel des zweiten Durchgangs stellte endgültig die Weichen auf Sieg für den 23-Jährigen aus Moskau. Kohlschreiber biss zwar weiterhin auf die Zähne, das Doppelbreak zum 2:5 konnte er dennoch nicht mehr verhindern – und damit auch die Niederlage.

"Ich habe mich auch dieses Jahr sehr wohlgefühlt in Halle. Es ist eines meiner Lieblingsturniere. Und ein Turnier, bei dem ich über all die Jahre sehr erfolgreich war. Schade, dass ich heute meine frühen Chancen nicht nutzen konnte", sagte der 37-jährige Routinier nach dem Match.

Rublev trifft im Halbfinale am Samstag auf Lloyd Harris oder Nikoloz Basilashvili.

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(Bild (c) IMAGO/ Claudio Gärtner)

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Björn Walter
am 18.06.2021 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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