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Match-Ball-Flugvolley, 13:12-Finish! Ottes wildes 2-Tages-Drama

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29.06.2021|21:10 Uhr|von Maximilian Bohne
Match-Ball-Flugvolley, 13:12-Finish! Ottes wildes 2-Tages-Drama

Oscar Otte hat den Einzug in die zweite Runde von Wimbledon in einem irren Regen-Zwei-Tages-Drama geschafft. Der Deutsche vollendete im Tiebreak des fünften Satzes zum 4:6, 6:3, 6:2, 6 (5):7, 13:12 (2) gegen Arthur Rinderknech. 

Erste Teilnahme in Wimby, erstes Drama

Es war die erste Teilnahme im All England Club für Otte, der sich genauso wie sein Gegenüber über die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt hatte. Der Franzose erwischte am Montagabend den besseren Start und schnappte sich im fünften Spiel das erste - und einzige - Break im ersten Satz. Ohne einen Breakball zuzulassen, brachte die 109 der Welt zum 6:4 durch. 

Das rüttelte den Deutschen spürbar wach, den ab Durchgang zwei war es Otte, der die Begegnung zunehmend dominierte und seinen Gegner vor große Probleme stellte. Dem trugen drei Breaks in den beiden Durchgängen bei null Aufschlagverlusten eindrucksvoll Rechnung - mit 6:3, 6:2 drehte Otte das Spiel auf den Kopf. 

Rinderknech dreht das Match noch einmal

In Satz vier fing sich Rinderknech aber wieder und gestaltete das Match wieder offen. Trotz vieler Breakbälle konnte sich kein Spieler einen Vorteil verschaffen - ein Tiebreak musste her. Hier schwang das Momentum im schlechtesten Moment zum Franzosen, der sich den Satz mit 7:5 holte. 

Mit leichtem Oberwasser ging Rinderknech so in den Fünften, der wieder lange offen blieb. Und wieder - zum Leidwesen des Kölners - war es Rinderknech, der im entscheidenden Moment zuschlug und das Break zum 6:5 eintütete. Doch Otte wehrte den ersten Matchball spektakulär per Dive-Volley ab und belohnte sich tatsächlich noch einmal mit dem Rebreak.  

Irre Unterbrechung bei 9:9 im Fünften

Das Drama fand nun seinen Höhepunkt. Mit jedem Spiel wurde es spannender, die Frage nach dem entscheidenden Break hing immer dicker in der Luft. Doch dann das jähe Ende: Bei 9:9 wurde die Partie wegen einbrechender Dunkelheit unterbrochen - die Entscheidung wurde urplötzlich vertagt! 

Am Dienstag ging es um kurz vor 20 Uhr Ortszeit endlich weiter. Ohne größere Chancen brachten beide Spieler zum 12:12 durch - und erst zum zweiten Mal in der Wimbledon-Geschichte musste der Tiebreak im fünften Satz her. Und Otte bewies die stabileren Nerven, zog auf 5:0 davon und verwandelte per Rückhand-Winner tatsächlich zum 4:6, 6:3, 6:2, 6 (5):7, 13:12 (2). 

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(Bild © IMAGO/ GEPA Pictures) 

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Maximilian Bohne
am 29.06.2021 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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