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Top-Talent Niemeier nimmt auch Lokalmatadorin raus

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08.07.2021|16:10 Uhr|von Björn Walter
Top-Talent Niemeier nimmt auch Lokalmatadorin raus

Die größte Zukunftshoffnung des DTB hat schon wieder zugeschlagen! Nach ihrem beeindruckenden Zweisatzerfolg gegen die ehemalige Nummer vier der Welt Carolin Garcia bleibt Jule Niemeier in Hamburg in der Erfolgsspur. Gegen Lokalmatadorin Tamara Korpatsch gewann sie das rein deutsche Achtelfinale mit 6:2, 6:7 (5) und 6:3.

Niemeier hatte bereits vor wenigen Wochen mit ihrer Halbfinalteilnahme in Straßburg eindrucksvoll nachgewiesen, dass sie auch auf WTA-Ebene ganz vorne mitspielen kann. Dieses Versprechen löst die 21-Jährige aus Dortmund bislang auch in der Hansestadt formidabel ein. Dank knallharter Aufschläge und enormer Power von der Grundlinie drückte Niemeier dem Spiel einmal mehr ihren Stempel auf.

Niemeier gewinnt auch deutsches Duell

Während Korpatsch in erster Linie auf Kontertennis aus der Defensive setzte, wählte Niemeier einen offensiveren, aggressiven Ansatz. Mit Erfolg! Auch wenn der eine oder andere vermeidbare Fehler dabei war, der Mut der Weltranglisten-167. wurde belohnt. Nach ausgeglichener Anfangsphase bis zum Stand von 2:2 gewann Niemeier vier Spiele in Folge und damit den ersten Satz.

Korpatsch gab jedoch nicht klein bei. Als ihre fünf Jahre jüngere Landsfrau zu Beginn des zweiten Durchgangs eine kurze Schwächephase durchlief, war die Nummer 141 der Welt mit dem Break zur Stelle. Niemeier ließ sich vom 1:3-Rückstand allerdings nicht lange aus der Ruhe bringen und schlug umgehend zurück.

Jule zeigt Nerven und muss in die Verlängerung

Es folgte ein umkämpftes Aufschlagspiel zum 5:4, das der Youngster mit dem vermeintlich vorentscheidenden Break auf seine Seite zog. Doch Niemeier patzte trotz Matchball beim Ausservieren. Danach gaben beide erneut ihren Aufschlag ab. Tiebreak! Auch hier fehlten Niemeier nur zwei Punkte zum Matchgewinn. Half alles nichts! Vorhand ins Netz. Satz weg. Schläger auf den Boden gefeuert.

Doch Niemeier schüttelte den Frust ab. Im dritten Satz war sie wieder die klar bestimmende Spielerin. Schnell lag die Hard-Hitterin mit 4:1 in Front, ehe sich Korpatsch am rechten Schlagarm behandeln lassen musste. Diesmal blieb Niemeier allerdings ruhig und brachte den Vorsprung ins Ziel.

Viertelfinal-Kracher gegen Zidansek

Leichter wird es trotzdem nicht: In der Runde der letzten acht wartet mit Tamara Zidansek aus Slowenien die Halbfinalistin der French-Open. Anna Zaja musste sich hingegen im Achtelfinale der Rumänin Elena Gabriela Ruse mit 2:6, 2:6 geschlagen geben.

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(Bild (c) IMAGO/ Claudio Gärtner)

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Björn Walter
am 08.07.2021 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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