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"Petko" und Jule liefern sich irren 3-Stunden-Krimi

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10.07.2021|17:35 Uhr|von Adrian Rehling
"Petko" und Jule liefern sich irren 3-Stunden-Krimi

Was für ein spektakuläres rein deutsches Halbfinale beim WTA-Turnier in Hamburg. Andrea Petkovic und Jule Niemeier liefern sich ein mitreißendes Duell, dass "Petko" am Ende mit 7:6, 4:6, 7:5 für sich entscheidet.

Bereits der erste Durchgang gab einen Vorgeschmack auf das, was da noch in der Folge passieren sollte. Nach jeweils drei Breaks auf beiden Seiten - und insgesamt drei vergebenen Satzbällen von Niemeier beim Stand von 5:4 und eigenem Aufschlag - ging es final in den Tiebreak. Diesen sicherte sich Petkovic, weil sie aus einem 3:4-Rückstand ein 7:4 machte. 

Im zweiten Satz war es dann Jule, die das Tempo bestimmte und jeweils die Führungen vorlegen konnte. Das Break zum 4:2 ließ sie noch ungenutzt, weil direkt darauf der Aufschlagverlust folgte. Aber das zweite Break zum 6:4 kam genau zum richtigen Zeitpunkt, um für den Satzausgleich zu sorgen. 

"Petko" in ihrem ersten Finale seit 2015

Der dritte Durchgang trieb es dann auf die Spitze. Bis zum 4:4 konnten beide Spielerinnen jeweils drei Breakchancen nicht nutzen, ehe "Petko" ihre fünfte zum scheinbar vorentscheidenden 5:4 nutzte. Niemeiers Antwort, mit dem Rücken zur Wand? Das Rebreak - zu Null. Das wilde Halbfinale drehte also tatsächlich noch einmal eine Ehrenrunde. Und die Antwort von Andrea Petkovic? Sie zwang Niemeier erneut zu einem Aufschlagverlust, schlug also zum zweiten Mal zum Einzug ins Finale auf. Dieses Mal ließ sich "Petko" die Chance nicht nehmen und verwandelte zum Spielgewinn.

Damit steht die 33-Jährige zum ersten Mal seit über sechs Jahren (15. Februar 2015 in Antwerpen) in einem Endspiel. Am Sonntag will "Petko" dann gegen Elena Gabriela Ruse aus Rumänien ihren siebten WTA-Titel einfahren. Die Rumänin bezwang überraschend die an eins gesetzte Ukrainerin Yastremska mit 2:6, 6:1, 6:4. Aber auch Jule Niemeier wird für ihr starkes Turnier belohnt, klettert zum ersten Mal in ihrer Karriere unter die Top 140 der Welt.

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(Bild (c) IMAGO/ Claudio Gärtner)

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Adrian Rehling
am 10.07.2021 gepostet von:
Adrian Rehling
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